<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Affiliate-Interviews &#187; Affiliate-Radio</title>
	<atom:link href="http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de/tag/affiliate-radio/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de</link>
	<description>Fachgespräche zu Partnerprogrammen mit Leuten aus der Affiliate-Szene</description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 May 2012 21:30:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Interview: Sabine Haase (affilinet) zum Start von affilimatch</title>
		<link>http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de/2006/11/29/interview-sabine-haase-affilinet-zum-start-von-affilimatch/</link>
		<comments>http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de/2006/11/29/interview-sabine-haase-affilinet-zum-start-von-affilimatch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2006 17:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Windfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview mit Affiliate-Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerprogramm-Vorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Affiliate-Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Affiliate-Radio]]></category>
		<category><![CDATA[affilimatch]]></category>
		<category><![CDATA[affilinet]]></category>
		<category><![CDATA[Audio-Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Haase]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://affiliate-interviews.de/blog/?p=183</guid>
		<description><![CDATA[Sabine Haase, Leiterin Marketing und Produktmanagement (affilinet) und Karsten Windfelder (Affiliate-Radio) Karsten Windfelder: Ich bin hier beim Online Marketing Forum in M&#252;nchen und neben mir steht Sabine Haase. Sie ist die Leiterin Marketing und Produktmanagement bei Affili.net. Hallo Frau Haase. Sabine Haase: Hallo Herr Windfelder. Karsten Windfelder: Wir wollen heute &#252;ber affilimatch sprechen. Affilimatch ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.100partnerprogramme.de/images/haase.jpg" alt="" /></p>
<p><em>Sabine Haase, Leiterin Marketing und Produktmanagement (affilinet) und Karsten Windfelder (Affiliate-Radio)</em></p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Ich bin hier beim Online Marketing Forum in M&#252;nchen und neben mir steht Sabine Haase. Sie ist die Leiterin Marketing und Produktmanagement bei Affili.net. Hallo Frau Haase.</em></p>
<p><strong>Sabine Haase:</strong> Hallo Herr Windfelder.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Wir wollen heute &#252;ber affilimatch sprechen. Affilimatch ist ein neues Werbemittel von Affili.net und ist ganz aktuell. Da freut es mich, dass wir die Gelegenheit haben uns heute zu treffen. Was ist das denn genau.</em></p>
<p><strong>Sabine Haase: </strong>Der affilimatch ist ein kontextsensitives Werbemittel. Das bedeutet, dass Produkte von &#252;ber 500 Advertisern auf Basis der Inhalte der Publisherseite in ein Werbemittel eingespielt werden. Wenn es auf der Webseite des Publishers um Hosen geht, dann werden entsprechende Produkte von verschiedenen Anbietern im Werbemittel angezeigt. &#196;ndert sich die Webseite dann zum Beispiel auf Blusen, Schuhe, Handys oder was auch immer, werden dann entsprechend andere Inhalte angezeigt.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder: </strong>H&#246;rt sich auf den ersten Blick erstmal so an wie Google Adsense. Einmal einen Code einbauen und der Rest geht dann von alleine. </em></p>
<p><strong>Sabine Haase: </strong>Richtig. Ich denke der gro&#223;e Unterschied zu Google ist, dass wir zum einen ein fixes Verg&#252;tungsmodell anbieten. Das hei&#223;t, der Publisher kann sich darauf einstellen, was er verdient. Der zweite gro&#223;e Unterschied ist, dass wir mit Produktdaten arbeiten. Das hei&#223;t entweder mit Bilder oder Texten. Wir verkaufen, w&#228;hrend Adsense in der Summe eine breitere Produktpalette anspricht.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Was genau sind nun die Vorteile f&#252;r den Publisher, der sich f&#252;r affilimatch entscheidet?</em></p>
<p><strong>Sabine Haase:</strong> Der Publisher muss sich nur einmal anmelden. Das hei&#223;t nicht bei den einzelnen Programmen, sondern er bewirbt sich einmal bei affilimatch, wird dann von uns freigeschaltet, bindet das Werbemittel ein und greift so auf &#252;ber 500 H&#228;ndler zu. Er bindet den Code auch nur einmal ein und das Werbemittel konfiguriert sich von selbst.<br />
<em><br />
<strong>Karsten Windfelder: </strong>Im Prinzip sind es die bei Affili.net beteiligten Partnerprogrammbetreiber oder sind das alle oder zumindest alle, die Produktdaten anbieten?</em></p>
<p><strong>Sabine Haase:</strong> Es sind die Betreiber, die bei Affili.net Produktdaten anbieten und wir haben einen Datensupplier, dass ist das Unternehmen Mentasys. &#220;ber Mentasys greifen wir noch mal auf weitere Produkte zu, so dass wir dem Publisher garantieren k&#246;nnen, dass wir auch in Randbereichen zu verschiedenen anderen Themen, die wir selbst vielleicht nicht abdecken, Produkte anzeigen.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> F&#252;r welche Publisher kommt affilimatch in Frage? Sind das auf der einen Seite vielleicht Suchmaschinenoptimierer, die sagen sie suchen f&#252;r sehr viele Produkte ein spezielles Werbemittel oder sind es auch Nischenanbieter?</em></p>
<p><strong>Sabine Haase:</strong> Ich denke affilimatch kann im Prinzip f&#252;r jeden passen. Von der kleinen Seite, die irgendwelche Hobbys zum Thema hat, &#252;ber gro&#223;e Seitenbetreiber. Wichtig ist, dass die Seite auf jeden Fall &#252;ber Content verf&#252;gt, so dass eben die entsprechende Contenterkennung greifen kann. Eine leere Seite, eine reine Katalogseite oder eine Seite, die nur aus Bildern besteht kann vom Spider nat&#252;rlich nicht analysiert werden. Was m&#246;glich ist, ist das man die Contexterkennung ausschaltet und ein bestimmtes Keyword mitgibt, &#252;ber das dann Produkte gesteuert werden.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Also kann man dann praktisch selbst beobachten, was auf der jeweiligen Webseite besser funktioniert.</em></p>
<p><strong>Sabine Haase:</strong> Richtig. Man kann es also selbst optimieren, wobei wir eigentlich sicher sind, auch aufgrund der letzten Tests und der Betaphase, die wir jetzt die letzten Wochen hatten, dass die Ergebnisse der Produkte, wenn die Seite &#252;ber Inhalt verf&#252;gt, wirklich sehr gut sind.</p>
<p><strong>Karsten Windfelder:</strong> Die Werbemittel beziehen sich eher auf Produkte als auf Dienstleistungen?</p>
<p><strong>Sabine Haase:</strong> Richtig. Es sind Produkte.<br />
<strong><br />
Karsten Windfelder:</strong> Also wenn ich jetzt eine Seite habe, die &#252;ber eine Dienstleistungen wie Suchmaschinenoptimierung oder so habe, wird es schwierig sein, dass da etwas entsprechend Gutes ausgeworfen wird?</p>
<p><strong>Sabine Haase:</strong> Richtig. Es gibt nat&#252;rlich Dienstleistungsseiten, wo es zugeh&#246;rige Produkte gibt. Sei es jetzt im Softwarebereich oder im technischen Bereich oder unter B&#252;chern. Da passt es dann nat&#252;rlich gegebenenfalls immer, wobei die Seite in gewisser Weise so sein muss, dass die Keywords, die kommen, Produkte finden k&#246;nnen.</p>
<p><a href="http://www.100partnerprogramme.de/index.php?id=55&amp;ppid=2945">Infos zu affilmatch…</a><br />
Jetzt zu affilimatch anmelden und 15 Cent pro Klick verdienen…</p>
<p>Audio-Version des Interviews auf Affiliate-Radio.de&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de/2006/11/29/interview-sabine-haase-affilinet-zum-start-von-affilimatch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Interview: Ronald Paul (Quisma) zu Partnerprogrammen und Google AdSense</title>
		<link>http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de/2006/10/31/interview-ronald-paul-quisma-zu-partnerprogrammen-und-google-adsense/</link>
		<comments>http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de/2006/10/31/interview-ronald-paul-quisma-zu-partnerprogrammen-und-google-adsense/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2006 17:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Windfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview mit Affiliate-Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[AdSense]]></category>
		<category><![CDATA[Affiliate-Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerprogramme]]></category>
		<category><![CDATA[Quisma]]></category>
		<category><![CDATA[Ronald Paul]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://affiliate-interviews.de/blog/?p=187</guid>
		<description><![CDATA[Ronald Paul, Quisma GmbH Karsten Windfelder: Ich bin hier auf dem Internet World Kongress und neben mir sitzt Ronald Paul, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von Quisma. Am besten Ronald, du stellst dich selbst mal vor und erz&#228;hlst, was ihr so macht. Ronald Paul: Hallo Karsten. Du hast es schon selbst gesagt. Ich bin Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Quisma GmbH und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ronald Paul, <a href="http://www.quisma.de/">Quisma GmbH</a></em></p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Ich bin hier auf dem Internet World Kongress und neben mir sitzt Ronald Paul, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von Quisma. Am besten Ronald, du stellst dich selbst mal vor und erz&#228;hlst, was ihr so macht.</em></p>
<p><strong>Ronald Paul: </strong>Hallo Karsten. Du hast es schon selbst gesagt. Ich bin Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Quisma GmbH und dort verantwortlich f&#252;r den Marketing- und Strategieteil. Quisma selbst ist einigen Affiliates sicherlich bekannt als Ansprechpartner f&#252;r verschiedenste Programme. Aber wir sind nicht nur im Affiliate Marketing t&#228;tig, sondern besch&#228;ftigen uns auch mit dem Thema Suchmaschinen-Marketing und Suchmaschinen-Optimierung, hier allerdings eher auf Kundenseiten.<br />
<strong><br />
<em>Karsten Windfelder:</em></strong><em> Kannst du mal ein paar Beispiele nennen, welche Partnerprogramme ihr betreut?</em></p>
<p><strong>Ronald Paul:</strong> Das sind Anbieter in den verschiedensten Bereichen. Bekannte Programme, die wir betreuen, sind zum Beispiel Expedia.de, Vodafone, S.Oliver, hotels.com, Marco Polo, aber auch Dating-Anbieter wie parship.de.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder: </strong>Also schon eher die gr&#246;&#223;eren Marken. Die bekannten Namen im Affiliate Marketing sind auf jeden Fall dabei. </em></p>
<p><strong>Ronald Paul:</strong> Richtig. F&#252;r diese Kunden sind wir dort in erster Linie als Ansprechpartner f&#252;r die Affiliates t&#228;tig. Wir sind letztendlich beauftragt eine unique Stellung f&#252;r den Programmbetreiber zu schaffen. Das hei&#223;t, dass wir in Form von technischen L&#246;sungen – da sind ja auch einige L&#246;sungen von uns bekannt – aktiv werden, aber ganz besonders Affiliate Recruiting, wie man es bei uns nennt. Dass wir aktiv auf Partner zugehen und den Webseitenbetreibern eine M&#246;glichkeit geben &#252;ber effiziente Werbemittel einfach ihre Ums&#228;tze auf den Seiten zu erh&#246;hen oder in deinem oder anderen Foren Sonderaktionen bekannt zu geben, die einfach ein bisschen langfristiger ausgelegt sind, so dass der Affiliate auch die M&#246;glichkeit hat daran zu partizipieren und die M&#252;he macht an dieser Aktion teilzunehmen. Also einfach gesagt: Sprachrohr des Kunden in Richtung Netzwerk und Sprachrohr des Kunden in Richtung Affiliates.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder: </strong>Okay. Also bezahlt werdet ihr wahrscheinlich von dem Merchant, aber ihr seid auch f&#252;r den Affiliate da oder f&#252;r den Affiliate t&#228;tig? Wo siehst du euch da?</em></p>
<p><strong>Ronald Paul:</strong> Nat&#252;rlich zahlt uns der Kunde und nicht der Affiliate. Aber der Kunde zahlt uns genau aus diesem Grund: Damit seine Partner einen besseren Support bekommen. Sei es in Form eines pers&#246;nlichen Ansprechpartners, der mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse kommuniziert wird. Sei es daf&#252;r, dass wir Partnerprogrammseiten erstellen, wo einfach das Produkt des Unternehmens besser dargestellt wird, so dass der Affiliate einfach auch sehr genau wei&#223;, was ihn bei einer Zusammenarbeit mit einem Kunden wie Expedia zum Beispiel erwartet. Was gibt es da f&#252;r M&#246;glichkeiten und vor allem wie kann er damit auch Geld verdienen? Und wenn er dazu Fragen hat, wie er Codes von Tools oder &#228;hnliches auf seiner Seite einbindet, dann stehen die Account Manager – bei uns sind es einzelne Account Manager f&#252;r die einzelnen Programme – zur Verf&#252;gung, um dem Partner dabei zu helfen, alles in seiner Seite vern&#252;nftig integrieren zu k&#246;nnen.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder: </strong>Ein anderes Thema &#8211; im Moment steht auf jeder Titelseite Web 2.0. Was f&#228;llt dir spontan dazu ein?</em></p>
<p><strong>Ronald Paul:</strong> Als erstes f&#228;llt mir dazu Xaded V2 ein. Der Xaded ist ja ein bekanntes Tool, was wir schon einsetzen, um Affiliates, die nicht so progammiertechnisch bewandert sind, die M&#246;glichkeit zu geben dennoch mit CSV- oder XML-Daten umgehen zu k&#246;nnen. Und dieses Tool haben wir in der letzten Zeit, also in den letzten drei Monaten, umentwickelt und weiterentwickelt, so dass hier das Thema AJAX zum Tragen kommt und der Affiliate direkt seine Modifikationen an den Werbemitteln in seinem Browser verfolgen kann. Ansonsten ist das Thema Web 2.0 eher ein Thema, wo ich sage &#8211; wir besch&#228;ftigen uns schon ziemlich lange mit verschiedenen Projekten wie Blogs oder dem Thema Social Webs -, dass es momentan etwas mehr gehyped wird. Von daher ist Web 2.0 nicht unbedingt etwas, womit wir uns jetzt intensiver auseinander setzen. Es sind Kan&#228;le oder Werbem&#246;glichkeiten, die wir auch schon vorher genutzt haben, Nur jetzt ist es in aller Munde und es gibt mehr M&#246;glichkeiten auch f&#252;r Affiliates in diesem Bereich t&#228;tig zu sein.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Kann man das ganze Thema also auch adaptieren in eine Richtung Affiliate Marketing 2.0?</em></p>
<p><strong>Ronald Paul:</strong> Affiliate Marketing 2.0 ist so ein Schlagwort, dass ich heute einfach auch in meinem Workshop als Teaser-Funktion verwendet habe. Affiliate Marketing 2.0 hei&#223;t eigentlich, dass viele Programmbetreiber noch aufwachen m&#252;ssen, um einen besseren Support an ihren Partnern bieten zu k&#246;nnen. Man muss sich vor Augen halten, dass viele Webseitenbetreiber CPO, also performancebasiert, f&#252;r den Kunden t&#228;tig sind und da muss man einfach L&#246;sungen oder technische Hilfsmittel zur Verf&#252;gung stellen, die dabei behilflich sind, die Ums&#228;tze auf Seiten des Partners zu erh&#246;hen. Das kann zum einen Adserver-Technologie sein, die eingesetzt wird. Das macht der Kunde ja auch eigentlich in seinem klassischen Mediagesch&#228;ft, um zu messen, welche Werbemittel in welcher Frequenz konvertieren. Welche User klicken welches Werbemittel h&#228;ufiger an und konvertieren auch auf Seiten des Shopbetreibers oder des Partnerprogrammbetreibers? Und diese L&#246;sung einfach demjenigen auch zur Verf&#252;gung zu stellen, der in erster Instanz erstmal kostenlos f&#252;r den Programmbetreiber t&#228;tig wird. Erst dann, wenn tats&#228;chlich ein Umsatz oder eine Neukundenanmeldung auf den Seiten des Kunden passiert, wird ja auch verg&#252;tet. Und insofern sollte man diesen Partnern, wir nennen sie ja nicht nur Affiliates, sondern sagen Vertriebspartner dazu, weil die Wertsch&#246;pfungskette wesentlich h&#246;her ist, wenn man die Partner an einen bindet in Form, dass man hohe Payouts zahlen kann, weil die Leute sich einfach Gedanken machen, dann hat man eigentlich Web 2.0 verstanden. Nicht von der technologischen Seite her, aber einfach vom Weiterentwicklungsfaktor.<br />
<em><br />
<strong>Karsten Windfelder: </strong>Du hattest gerade deinen Workshop erw&#228;hnt. Der setzte sich ja aus verschiedenen Teilen zusammen, also Affiliate Marketing, SEO, SEM und was ihr noch anbietet. Was waren denn so die Hauptthemen zum Affiliate Marketing? Ich hatte etwas geh&#246;rt von Erfolgsfaktoren des Affiliate Marketings…</em></p>
<p><strong>Ronald Paul:</strong> Der Workshop hat sich ja eher an Programmbetreiber gerichtet. Die Erfolgsfaktoren, die wir heute als Basispunkt bezeichnen, haben wir in drei Cs zusammengefasst: Content, Communikation and Conditions. Was f&#252;r Konditionen zahlt man aus? Wie transparent sind die Konditionen f&#252;r den Affiliate? Kann er hier direkt erkennen, wie viel er mit dem Programm verdienen kann? Gibt es Staffelmodelle, um, wenn man sich mehr mit diesem Programm besch&#228;ftigt, h&#246;here Provisionen zu erhalten? Gibt es Premiumkonditionen f&#252;r besonders erfolgreiche Partner? Gibt es ausreichend, wenn wir jetzt in den Bereich Content r&#252;ber gehen, ausreichend Werbemittel? Gibt es Tools, die letztendlich dabei behilflich sind, die Konversionrate zu verbessern und somit letztendlich auch wieder daf&#252;r verantwortlich sind, dass ohne gro&#223;es Zutun des Affiliates einfach mehr Provision am Ende des Monats &#252;brig bleibt? Und ganz vorne der Punkt Kommunikation. Feste Ansprechpartner definieren. Direkter Draht zu den Affiliates und somit einfach diesen pers&#246;nlichen Kontakt aufbauen zu den Leuten und nicht nur als Sprachrohr des Kunden zu agieren, sondern auch, in die andere Richtung, die W&#252;nsche der Affiliates an den Kunden weiter tragen, so dass einfach nicht nur Verbesserungen in Form von Werbemitteln vollzogen werden, sondern die Webseite des Kunden, also des Programmbetreibers, auch selbst verbessert werden kann. Aus Erfahrungen, die die Leute schon mit anderen Programmen gemacht haben. Und darum gehen wir auch als Sprachrohr dahin, dass wir den Merchant ein bisschen intelligenter machen und das er vielleicht auch Anregungen von Partnern mit aufnimmt, was letztendlich ja nur dazu f&#252;hrt, dass alle am Ende des Tages ein bisschen mehr Geld verdienen.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder: </strong>Wie siehst du die Entwicklung des Affiliate Marketing? Wird es f&#252;r Merchants schwieriger oder wird es f&#252;r Affiliates schwieriger? Wie siehst du den Markt in einem Jahr?</em></p>
<p><strong>Ronald Paul:</strong> Also ich denke, dass es f&#252;r Programmbetreiber schwieriger wird. Denn viele der gro&#223;en Partner oder viele Partner im Allgemeinen binden der Einfachheit wegen AdSense ein. Da ist nicht nur der Wettbewerb den gegen direkte Mitbewerber aus dem Marktsegment, sondern wir k&#228;mpfen auch sehr stark gegen AdSense. Mit „Wir“ meine ich jetzt in Vertretung f&#252;r den Kunden, aber auch die Netzwerke, also die Affiliate-Netzwerke im Allgemeinen. Es gibt M&#246;glichkeiten, das haben wir ja eben schon mit diesen Erfolgsfaktor ein wenig angesprochen, besser zu sein als AdSense und das muss der Anspruch eigentlich f&#252;r jeden sein. Wir m&#252;ssen schauen, dass wir die Arbeit mit einem Affiliate-Programm f&#252;r den Webseitenbetreiber einfacher machen. Hier muss es einfach den Weg geben, dass nur ein Code eingebunden wird und er die M&#246;glichkeit hat, auf eine Vielzahl von Produkten zur&#252;ckzugreifen. Wir haben Vorteile, gerade durch den pers&#246;nlichen Kontakt. Der eine sagt, es ist ihm egal und sagt, ich brauche nur einen FAQ-Bereich. Ich binde diesen Code von AdSense ein und ich kann auf tausende Produkte zur&#252;ckgreifen. Andererseits gibt es wiederum auch Partner, denen dieser pers&#246;nliche Kontakt wichtig ist. Der Austausch, um sich auch weiterentwickeln zu k&#246;nnen. Das ist so der wichtigste Punkt im Affiliate Marketing, den wir sehen: Pers&#246;nlicher Kontakt und somit einfach mehr Know-how in diesen Markt, an diese Webseitenbetreiber auch weitergeben zu k&#246;nnen. Nicht zu vernachl&#228;ssigen ist, dass immer mehr Netzwerke erkannt haben, dass es hier um Geld geht. Das ist ein sehr starker Markt und die OVK-Zahlen sind ja bekannt. 155 Millionen Euro Spendings f&#252;r das Jahr 2006 sind prognostiziert worden.</p>
<p>W&#246;chentliche Payouts f&#252;r Keyword-Bidder, f&#252;r SEO, f&#252;r Leute die stark in ihre Webseiten investieren, damit sie die M&#246;glichkeit haben, sicher zu planen und eine eigene Budgetplanung machen zu k&#246;nnen. Denn nicht jeder ist von der Familie mit einem riesigen Bankkonto gesegnet worden.<br />
AdSense muss man nat&#252;rlich erw&#228;hnen. Es ist super einfach. Jeder Klick wird bezahlt. Wenn man jetzt eine nicht so contentlastige Seite hat, die nicht CPO optimiert ist, macht es nat&#252;rlich mehr Sinn f&#252;r den Partner sich direkt im Vorfeld schon bezahlen zu lassen. Andererseits, wenn man sich mehr M&#252;he gibt seine Seite schon im Vorfeld zu designen, seine Seite auch so strukturiert aufzubauen, dass sie skalierbar ist, dass ich mehrere Themen mit aufnehmen kann, dann fahren die meisten Leute am Ende des Tages mit einem CPO besser. Das war ja auch das Feedback von einem Partner aus &#214;sterreich, der heute in dem Workshop drin war. Er findet Partnerprogramme interessanter, weil der CPO ihm am Ende des Tages oder am Ende des Monats einen h&#246;heren Ertrag bringt als die einfache Einbindung von Werbeanzeigen, die nur per Klick verg&#252;tet werden.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Und vor allem ist die Kontrolle auch gr&#246;&#223;er. Man wei&#223;, was man verdient und wie hoch die Lead- oder Sale-Verg&#252;tung ist und ich kann mich f&#252;r bestimmte Partnerprogramme entscheiden.</em></p>
<p><strong>Ronald Paul:</strong> Genau das ist der Punkt. Ich entscheide mich, welche Produkte oder Unternehmen ich auf meiner Seite habe und nicht Google entscheidet, was auf meiner Seite l&#228;uft. Nat&#252;rlich kann man auch hier einzelne Webseiten ausschlie&#223;en. Aber wenn du selbst nicht den kompletten Markt&#252;berblick hast, wer wirkt eigentlich in diesem Segment, dann wei&#223;t du auch nicht wen du da aufschalten kannst, so dass diese Werbung nicht auf deiner Seite erscheint. Das muss man schon auch noch mal mit abw&#228;gen.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Die Vorteile des Partnerprogramms &#252;berwiegen noch etwas, wenn man sich n&#228;her damit auseinander setzt. F&#252;r mich, jetzt einmal subjektiv, &#252;berwiegen die Vorteile, ein Partnerprogramm einzubinden.</em></p>
<p><strong>Ronald Paul:</strong> F&#252;r mich &#252;berwiegen sie auch, wenn ich sage: Ich m&#246;chte mein Portal wirklich langfristig betreiben. Jetzt kann man sagen, dass man keine SEO im Partnerprogramm haben m&#246;chte, die auf den schnellen Euro aus sind. Das werden die auch nicht schaffen. Wir wenden uns auch an Partner, die diesen Kanal genauso langfristig betrachten wie wir es auch betrachten und auch im n&#228;chsten Jahr mit ihrer Webseite noch Geld verdienen wollen und nicht an den Grenzen der M&#246;glichkeiten der Suchmaschinenoptimierung agieren und dann mit dem Klick mehr verdienen. Aber wenn man im n&#228;chsten Jahr immer noch seine Webseite betreiben m&#246;chte, ist die Abrechnung auf CPO wesentlich sinnvoller.<br />
<strong><br />
<em>Karsten Windfelder:</em></strong><em> Ronald, danke f&#252;r das Gespr&#228;ch.</em></p>
<p>Audio-Version des Interviews auf Affiliate-Radio.de&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de/2006/10/31/interview-ronald-paul-quisma-zu-partnerprogrammen-und-google-adsense/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Interview: Jeff Molander und Ben Edelman zu Adware und 180solutions</title>
		<link>http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de/2006/08/10/interview-jeff-molander-und-ben-edelman-zu-adware-und-180solutions/</link>
		<comments>http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de/2006/08/10/interview-jeff-molander-und-ben-edelman-zu-adware-und-180solutions/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Aug 2006 17:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Windfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adware]]></category>
		<category><![CDATA[Interview mit Affiliate]]></category>
		<category><![CDATA[180solutions]]></category>
		<category><![CDATA[Affiliate-Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Edelman]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Molander]]></category>
		<category><![CDATA[Zango]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://affiliate-interviews.de/blog/?p=192</guid>
		<description><![CDATA[Ben Edelman und Jeff Molander Wenn es darum geht, welche Auswirkungen Adware auf das Affiliate Marketing hat, kommt man an Ben Edelman nicht vorbei. Der Amerikaner ist angehender Harvard-Jurist und untersucht seit Jahren die Auswirkungen von Adware und Spyware wissenschaftlich. Ausf&#252;hrliche Informationen zu Ben Edelmans Arbeit findet man auf benedelman.org Jeff Molander ist Berater in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.100partnerprogramme.de/images/ben-jeff.jpg" alt="" /></p>
<p><span style="font-style: italic">Ben Edelman und Jeff Molander</span></p>
<p>Wenn es darum geht, welche Auswirkungen Adware auf das Affiliate Marketing hat, kommt man an Ben Edelman nicht vorbei. Der Amerikaner ist angehender Harvard-Jurist und untersucht seit Jahren die Auswirkungen von Adware und Spyware wissenschaftlich.</p>
<p>Ausf&#252;hrliche Informationen zu Ben Edelmans Arbeit findet man auf <a href="http://www.benedelman.org/">benedelman.org</a></p>
<p>Jeff Molander ist Berater in Investmentfragen im Online-Marketing-Bereich. Er hat Ben Edelman Anfang 2006 zum Thema Adware und 180solutions interviewt. Beide haben mir ihr Einverst&#228;ndnis erteilt, Ausz&#252;ge aus diesem sehr interessanten Interview zu ver&#246;ffentlichen. Das komplette Original-Interview finden Sie auf <a href="http://www.thoughtshapers.com/">www.ThoughtShapers.com</a></p>
<p><strong>Jeff Molander:</strong> Man kann heute in der Online Werbebranche nirgendwo mehr hinschauen, ohne die Begriffe Adware oder spyware zu h&#246;ren und Berichte &#252;ber unehrliche Affiliates zu lesen, die diese Art von Software einsetzen. Viele Affiliates verwenden diese parasit&#228;ren Programme ohne das Wissen und vor allem das Einverst&#228;ndnis ihrer Werbekunden. Aber was genau ist Adware eigentlich? Warum ist diese Werbeform auch f&#252;r Werbekunden von Nachteil und wie kann man sie bek&#228;mpfen? Haben Werbekunden &#252;berhaupt ein Interesse daran, die Verwendung von Adware zu beschr&#228;nken? Und wenn diese interessiert sind, k&#246;nnen sie auf die Hilfe der Partnerprogramm-Netzwerke z&#228;hlen?</p>
<p>Hallo. Mein Name ist Jeff Molander. Vor kurzem besuchte ich Ben Edelman an der Havard University. Ben ist einer der f&#252;hrenden Adware-Experten und -Berater. Zu Beginn fragte ich Ben, wie einfach es f&#252;r eine Person von der Stra&#223;e w&#228;re, Affilliate zu werden und mit Adware Firmen, die ihre Software auf den Computern ahnungsloser Verbraucher installiert haben, Gesch&#228;fte zu machen. Dar&#252;ber hinaus wollte ich wissen, wie Adware eigentlich eingesetzt wird.</p>
<p><strong>Ben Edelman:</strong> Es ist heutzutage verdammt einfach Adware-Werbung zu kaufen. Man braucht nur auf www.metricsdirect.com, die Verkaufsseite von 180solutions &#8211; jetzt Zango, zu gehen und einen neuen User-Account anzulegen, wie man es zum Beispiel auch bei Hotmail machen w&#252;rde. F&#252;r die Bezahlung tr&#228;gt man seine Kreditkartennummer ein und l&#228;dt den Account mit 10 Dollar auf und schon kann man die ersten Anzeigen schalten.</p>
<p>Dadurch k&#246;nnte man zum Beispiel auf folgende Idee kommen. Man ist selbst ein Dell Affiliate und &#252;berlegt sich, dass Leute die einen Dell kaufen m&#246;chten auch auf den Seiten des Mitbewerbers Gateway zu finden sind. Also lasse ich 180solutions meinen Dell Affiliate Link auf den Seiten von Gateway.com einblenden und hoffe, dass jemand &#252;ber diesen Link einen Dell bestellt. Daf&#252;r bekomme ich dann Geld, meine 2% Provision f&#252;r die Vermittlung. Auf diesem Weg findet Dell auf einmal die eigene Seite in einem Popup, wenn ein User auf die gateway.com Seite geht. Auch wenn Dell selbst Adware und Spyware verabscheut und seinen Affiliates die Verwendung solcher Programme verbietet. Nichts desto trotz ist dieses Vorgehen g&#228;ngige Praxis, dass ein Dell-Affiliate 180solutions damit beauftragt, die Dell-Seite einzublenden, wenn ein User die Seite von Gateway aufruft. Das ist ein einfaches Beispiel f&#252;r den Einsatz von Adware.</p>
<p><strong>Jeff Molander: </strong>Das klingt so simple. Fast so einfach wie der Kauf von Adwords-Werbung bei Google.</p>
<p><strong>Ben Edelman: </strong>Es ist wirklich so einfach. Es k&#246;nnte sogar etwas einfacher sein. Google verlangt ein paar Schritte mehr. Man muss Google mitteilen f&#252;r welche Keywords die Werbung erscheinen oder nicht erscheinen soll und in welchen Teilen der Welt die Anzeige eingeblendet werden soll. 180solutions bietet diese Auswahlm&#246;glichkeiten nicht und so muss man weniger Fragen beantworten. Man braucht ihnen nur seinen Namen und das Geld zu geben und dann kann man schon die Anzeige bereitstellen und die Bedingungen festlegen unter denen die Anzeige erscheinen soll. Das w&#228;re es aber auch schon.</p>
<p><strong>Jeff Molander:</strong> Na gut. Kann das System f&#252;r Dell auch nachteilig sein und Dell auf der anderen Seite selber gar Schaden zuf&#252;gen?</p>
<p><strong>Ben Edelman: </strong>Ich habe ja gerade das einfache Beispiel genannt, dass ein Dell-Affiliate seinen Dell-Affiliate-Link einblenden l&#228;sst, wenn man auf die Seite von Gateway geht. Viel schlimmer sind die Affiliates, die ihren Dell-Affiliate-Link einblenden lassen, wenn der User auf die Dell-Seite geht.</p>
<p>Der Affiliate beauftragt Direct Revenue, die Adware-Anzeigen auf Pay-per-View-Basis verkaufen, &#252;ber ihre Webseite. Der Dell-Affiliate sagt Direct Revenue, dass sie ein Popup mit seinem Affiliate-Link einblenden sollen, wenn der User auf die Dell-Seite geht oder, genauer gesagt, auf die Bestellabwicklungsseite von Dell. Warum macht man so etwas? Nun, im Gegensatz zum Dell-Gateway-Beispiel, muss der User hier nicht mehr davon &#252;berzeugt werden einen Dell anstatt einem Gateway zu kaufen. Der User ist sich hier h&#228;ufig sicher, dass er einen Dell kaufen m&#246;chte. Er hat sich ja schlie&#223;lich bis zur Bestellabwicklungsseite durchgeklickt. Etwa 40 % der Leute, die diese Seite erreichen bestellen auch bei Dell. Das ist ein netter Wert, zumindest aus der Sicht des Affiliates. Wenn der Affiliate seinen Cookie mit dem Affiliate-Code gesetzt bekommt, bevor der User seine Kreditkartennummer eingegeben hat und danach den Kaufvorgang abschlie&#223;t, bekommt der Affiliate seine Provision. 2 % des Kaufpreises wandern direkt in die Tasche des Affiliates. Das kommt schon sehr nahe an die eigene Gelddruckerei im Keller heran, denn wir wissen ja, dass 40 % der User, die die Bestellabwicklung erreichen, auch einen Dell kaufen. In diesem Beispiel erh&#228;lt der Affiliate also eine 40 % Chance auf 2 % des Wertes eines neuen Dells, der etwa 1.000 Dollar kostet und muss daf&#252;r wenige Cent an Direct Revenue bezahlen. Wir reden also &#252;ber eine 40-Prozentige Chance 20 Dollar zu verdienen, die man f&#252;r eine Ausgabe in H&#246;he von 1 Cent f&#252;r die Anzeige erh&#228;lt. Ein wirklich lohnendes Gesch&#228;ft, auch wenn es nat&#252;rlich gegen alle Regeln verst&#246;&#223;t.</p>
<p><strong>Jeff Molander:</strong> W&#228;hrend ich mit Ben Edelman sprach, wollte ich unbedingt einige Sachen verstehen. Ich wollte wissen, welche Regeln Affiliates verletzen, wenn sie Adware benutzen. Warum dulden es Merchants und tats&#228;chlich auch Partnerprogramm-Netzwerke, dass ihre Affiliates verbotene Adware verwenden? Warum ist es so, dass die Merchants keine M&#246;glichkeit haben gegen die Affiliates, die ihren Ruf sch&#228;digen und sie viel Geld kosten, vorzugehen? Zu Beginn des Interviews hatte Edelman den bekannten Anzeigenprovider Direct Revenue in einem Beispiel f&#252;r die Verwendung von Popups durch Affiliates genannt.</p>
<p><strong>Ben Edelman: </strong>Auf der einen Seite installiert sich die Software von Direct Revenue ohne das Einverst&#228;ndnis des Computerbesitzers. Anzeigen, die dar&#252;ber generiert werden, sind kein den Regeln entsprechender Platz f&#252;r die Einbindung von Affiliate-Links. Zweitens: Die Affiliate-Links, die so aufgerufen werden, sind keine verg&#252;tbaren Klicks, die den User von der Seite des Affiliates zur Seite des Merchants leiten. So k&#246;nnen keine verg&#252;tbaren Leads entstehen. Es handelt sich dabei um so genannte Forced Clicks, die man als Affiliate nicht verwenden sollte. Drittens: Wenn ein anderer Affiliate den Kunden zu Dell geschickt hat, &#252;berschreibt der Affiliate, der Adware verwendet, den Cookie des ehrlichen Affiliates und klaut ihm seine Provision. Das ist nat&#252;rlich auch nicht erlaubt. Die r&#228;uberische Praxis des &#220;berschreibens der Affiliate Cookies und auch der Kauf von Traffic Dritter, in diesem Fall Direct Revenue, ist nach den Commission-Junction-Richtlinien verboten. Es werden viele grundlegende, aber auch vom Merchant aufgestellte, Regeln gebrochen. Dell verbietet die Verwendung von Adware in seinen Richtlinien, so wie es viele Merchants machen. Das sind bis jetzt allerdings nur Lippenbekenntnisse. Die Regeln zu Papier zu bringen oder sie auf der Webseite zu ver&#246;ffentlichen, stellt nicht sicher, dass sich auch jeder daran h&#228;lt. Affiliates werden das tun, was sie wollen bis ihnen einer auf die Finger schaut und daf&#252;r sorgt, dass sie das machen, was man von ihnen erwartet.</p>
<p><strong>Jeff Molander:</strong> Also die Einhaltung der Regeln? Wozu Regeln aufstellen, wenn die Einhaltung der aufgestellten Regeln nicht kontrolliert wird? Ich habe mich entschlossen, Edelman zu fragen, warum Merchants den Eindruck der Selbstzufriedenheit machen und sogar Affiliates akzeptieren, die die Regeln in so schamloser Art und Weise brechen. Es sieht fast so aus, als w&#252;rden sie Adware nur als einen weiteren Kostenfaktor f&#252;r Internetgesch&#228;fte betrachten.<br />
<strong><br />
Ben Edelman:</strong> Es sieht so aus, dass viele Merchants fr&#252;her bereit waren, diese Probleme als Teil der Kosten ihres Internetgesch&#228;fts zu betrachten. Ich denke, hier geht es um etwas mehr als die Kosten f&#252;r Internetgesch&#228;fte, die wenn man es richtig betrachtet die Kosten f&#252;r den Betrug durch Affiliates darstellen. Das k&#246;nnen wir abstellen, wenn wir uns dem Problem nur erstmal annehmen. Das Urteil reflektiert, wie einfach oder schwer der Missbrauch durch Adware zu stoppen ist, was es kosten w&#252;rde und welche Vorteile sich daraus ergeben w&#252;rden. Man muss sehen, in welche Richtung die Entwicklung geht. Das Thema muss diskutiert werden. Viele Merchants haben tats&#228;chlich noch nicht entdeckt, wie gro&#223; der Schaden durch Adware ist.<br />
<strong><br />
Jeff Molander: </strong>Was uns Edelman versucht mitzuteilen: Merchants und besonders ihre Marketingabteilungen haben sich dazu entschlossen, zum Teil, die „nichts h&#246;ren und sehen“-Taktik bei Affiliates anzuwenden, die eventuell Adware verwenden.<br />
<strong><br />
Ben Edelman:</strong> Ja. Es gibt einige ernste Gr&#252;nde, die bei vielen Merchants im Weg stehen. Der typische Affiliate Manager ist kein Polizist, Rechtanwalt und auch nicht unbedingt ein Computerfachmann. Das ist die Werbebranche und die geeignete Besetzung f&#252;r den Job des Affiliate Managers war und ist, glaube ich pers&#246;nlich, jemand mit viel Erfahrung im Marketing, der wei&#223; wie man ein Produkt an den Mann bringt. Das ist es, was ein Affiliate Manager k&#246;nnen muss. Der Job &#252;ber den ich rede, ist das Aufsp&#252;ren von betr&#252;gerischen Affiliates. Es ist nicht unbedingt ein Marketing-Job. Man versucht eher weniger als mehr zu verkaufen. Zumindest was den Bereich des Affiliate Marketings angeht. Man versucht, sein Programm zu verkleinern anstatt es zu vergr&#246;&#223;ern, um den Anteil der durch Adware entstandenen Positionen. Am Ende eines Quartals kann sich das Volumen verkleinert anstatt vergr&#246;&#223;ert haben, weil man feststellt, dass fr&#252;her Auszahlungen unn&#246;tigerweise gew&#228;hrt wurden.</p>
<p>Herauszufinden, wer was wann tut, ist harte Arbeit. Dabei muss man sich verschiedene Systeme anschauen, auch solche auf denen die schleimigste und gef&#228;hrlichste Spyware, Adware und anderer M&#252;ll installiert ist. Das ist mit Sicherheit nicht eine der Lieblingst&#228;tigkeiten des Marketingpersonals. Wo f&#252;hrt uns das hin? Ich bin mir nicht sicher. Man k&#246;nnte jemanden f&#252;r diese Aufgaben anheuern. Die ganze Sache auf sich beruhen lassen. Ein Insider k&#246;nnte die Aufgabe &#252;bernehmen. Man k&#246;nnte seine IT-Abteilung mit der Aufgabe betrauen. Es gibt viel Wege f&#252;r die L&#246;sung des Problems. Aber es ist einfacher das Problem zu ignorieren: Ich habe momentan keine Zeit daf&#252;r und werde mich im n&#228;chsten Quartal dem Problem widmen. Man kann immer noch eine ganze Menge Merchants sehen, die diesem Ansatz folgen.</p>
<p><strong>Jeff Molander:</strong> Wie versprochen befrage ich Ben noch zu weiteren Themen. Ich war mir nicht ganz sicher, wie er &#252;ber die Partnerprogramm-Netzwerke selbst denkt. Geh&#246;rt es zu ihren Aufgaben gegen&#252;ber den Merchants betr&#252;gerische Affiliates zu entdecken? Ist es fair gegen&#252;ber den Netzwerken ihnen die Aufgabe zu &#252;bertragen, die Einhaltung der Regeln durch die Affiliates zu &#252;berwachen? Ich m&#246;chte verstehen was Partnerprogramm-Netzwerke tun, um Affiliates zu finden, die Adware benutzen und wie sie sie bestrafen. Deshalb fragte ich Ben danach. Welchen Anteil haben die Netzwerke daran, betrachten sie die Situation doch aus einer anderen Perspektive, bei der sie ihre eigenen Zahlen im Auge haben?</p>
<p><strong>Ben Edelman: </strong>Man kann einige dieser Ans&#228;tze tats&#228;chlich beobachten. Wenn man der Affililiate Manager bei einem gro&#223;en Merchant ist und seinem Chef erkl&#228;ren m&#252;sste, dass 30 % der Ausgaben der letzten f&#252;nf Jahre auch gleich in den M&#252;ll h&#228;tten wandern k&#246;nnen. Das d&#252;rfte einige Fragen bei Ihnen und Ihrem Boss aufwerfen. Zum Beispiel was Sie die letzen f&#252;nf Jahre gemacht haben. So ein Gespr&#228;ch w&#252;rde ich mit meinem Chef nicht besonders gerne f&#252;hren m&#252;ssen. Ich kann die Angst der Leute in dem Punkt durchaus nachvollziehen.</p>
<p><strong>Jeff Molander:</strong> Vielleicht haben einige Netzwerke selbst gedacht, dass die Affiliate-Programme sehr effektiv sind, obwohl sie es in Wirklichkeit &#252;berhaupt nicht sind. Jetzt, wo sie es besser wissen, haben sie Angst davor klar Schiff zu machen, weil es ihre Performance-Matrix dr&#252;cken w&#252;rde. Eindeutig brauchen die Merchants Hilfe. Und wie ich im Internet Retailer Magazine gelesen habe, sollen die Netzwerke helfen. Richtig? Was besch&#228;ftigt Netzwerke eigentlich t&#228;glich? Ich dachte mir: Wenn es irgendwer wei&#223;, dann Ben.</p>
<p><strong>Ben Edelman: </strong>Man wei&#223; nie wirklich was sie machen. Sie behandeln das Thema, wie sie Betr&#252;ger &#252;berf&#252;hren und stoppen, wie ein Staatsgeheimnis. Aus ihrer Sicht mag ihr Handeln schon einen Sinn ergeben. Wenn ihr Vorgehen bekannt w&#228;re, k&#246;nnten die b&#246;sen Jungs ihre Methode dahingehend optimieren und w&#228;ren noch erfolgreicher beim Betrug. Allerdings glaube ich nicht an die unsichtbare Sicherheit. Wenn es einige Fehler bei Windows gibt, ist die L&#246;sung f&#252;r Microsoft nicht, sie geheim zu halten und f&#252;r uns zu hoffen, dass kein b&#246;ser Junge sie entdeckt. Stattdessen m&#252;ssen wir uns eingestehen, dass die b&#246;sen Jungs intelligent genug sind, um jeden Fehler zu finden und ihn komplett auszunutzen. Es sei denn man beseitigt den Fehler vollst&#228;ndig. Wenn die Partnerprogramm-Netzwerke an ihrer Strategie festhalten, aus ihrer Strategie ein Geheimnis zu machen wird es einfach nicht funktionieren. Hier geht es um eine Menge Geld. Die b&#246;sen Jungs sind intelligent und werden herausfinden wo der Hund begraben liegt, welche Schlupfl&#246;cher offen stehen und welche Tricks funktionieren. Sie werden weiter verdienen. Daf&#252;r w&#252;rde ich meine Hand ins Feuer legen.</p>
<p><strong>Jeff Molander:</strong> Aha. So l&#246;st Microsoft seine Probleme. Ben hat einen guten Ansatz gefunden. Aber soweit ich wei&#223;, vertrauen Kunden den Partnerprogramm-Netzwerken. Ist das nur ein Trick oder bek&#228;mpfen sie das Problem wirklich? Was machen eigentlich die Qualit&#228;tsmanager bei den Netzwerken, wenn sie ins B&#252;ro kommen?</p>
<p><strong>Ben Edelman:</strong> Ich glaube, dass die Netzwerke heute verschiedene Methoden anwenden. Sie haben wahrscheinlich ein paar Rechner, die mit Spyware infiziert sind und testen ein wenig per Hand. Ungef&#228;hr so wie ich es mache. Commission Junction hat &#246;ffentlich bekannt gegeben, dass sie sich die Time Stamps anschauen und sie vergleichen. Wenn ein User zu Dell kommt und 15 Sekunden sp&#228;ter &#252;ber einen anderen Affiliate-Link zu Dell kommt ist der zweite Affiliate-Link schon mal verd&#228;chtig. Es k&#246;nnte eine Art von Adware sein, die den Klick ausgel&#246;st hat.</p>
<p>Das ist gro&#223;artig. Es wird ein Teil der Probleme l&#246;sen. Aber wir sind noch weit weg von der L&#246;sung des gesamten Problems. Damit findet man keine Spyware oder Adware, die den Aufruf der Dell-Seite &#252;ber einen Affiliate-Link umleitet. Auch Systeme, die auf die Bestellseite umleiten und eine willk&#252;rliche Verz&#246;gerung beinhalten sind so nicht zu entdecken. Es l&#228;sst sich nur ein bestimmter Teil des Problems damit l&#246;sen und wir wissen es. Commission Junction hat damit einen anst&#228;ndigen Teil eines bestimmten Problems &#8211; der sich beim Erreichen der Merchant-Seite selbst &#246;ffnenden erzwungenen Klicks &#8211; gestoppt. Andere Probleme hat Commission Junction noch nicht in Angriff genommen. Wohl bekannte Adware-Programme, die Klicks nicht bei der Ankunft generieren, sondern vorher oder auf der Bestellseite, scheinen bei Commission Junction gr&#246;&#223;tenteils in Vergessenheit geraten zu sein.</p>
<p><strong>Jeff Molander:</strong> Da sich ein Merchant nicht zu 100 % darauf verlassen kann, dass sein Partnerprogramm-Netzwerk problematische Affiliates ausschlie&#223;t: Gibt es andere M&#246;glichkeiten? W&#228;re eine Regelung angebracht und wenn, welche w&#252;rde das sein? Was w&#228;re das Ziel dieser Regelung?<br />
<strong><br />
Ben Edelman:</strong> Eine Regelung w&#228;re der richtige Ansatz, den man im Hinterkopf haben sollte. Finanzdienstleister hatten schon einmal genau diese Probleme. Ein Geldweiterleitungsnetzwerk bei dem die Leute ein Konto bei einem Broker hatten und das Geld zu einem anderen Broker schickten und dann zu einer Bank und dann auf ein Auslands-Konto und zu noch einer Bank. Man wusste nie wo das Geld landen w&#252;rde. Ein sehr ernstes Problem bei Ermittlungen, wobei man Geld nat&#252;rlich schlecht tracken kann. Das f&#252;hrte zu einem Erlass der Regierung, der festlegte, was Kunden sind. Hier handelt es sich eindeutig um Affiliates. Was tun sie um ihren Lebensunterhalt zu verdienen? Warum zahlen wir den Kerlen 10.000 oder 2.000 Dollar im Monat? Was tun sie daf&#252;r? Wo erscheinen Ihre Anzeigen? Das sind alles ganz einfache Fragen. Wir zahlen f&#252;r die Werbung. Wo und wie wurde unsere Werbung gezeigt? Wir m&#246;chten ein paar Beweise daf&#252;r sehen.</p>
<p><strong>Jeff Molander:</strong> Ben spricht hier tats&#228;chlich die Transparenz an. Das ist etwas, dass Merchants bei ihren Affiliate Programmen sehr wichtig zu sein scheint. M&#246;glicherweise liegt dies an der negativen Nebenbedeutung, die mit ihnen im Vergleich zum Kauf von Traffic bei einer Marke wie Google oder Yahoo, assoziiert wird. Merchants scheinen es zu lieben, Besucher, &#252;ber die sie nicht wissen, wo sie her kommen, dort zu kaufen. Doch was kann ein Merchant wirklich tun, um etwas Transparenz zu bekommen? Das Gef&#252;hl, dass die Nutzung von Adware bei seinen Affiliates unter Kontrolle ist. Was k&#246;nnen Sie als Bewusstsein f&#252;r das Problem vorweisen, falls Sie verklagt werden sollten? Die Worte sind bekannt: Welche Ma&#223;nahmen k&#246;nnen wir jetzt ergreifen, um uns f&#252;r morgen zu sch&#252;tzen?</p>
<p><strong>Ben Edelman:</strong> Man k&#246;nnte verlangen, dass jeder Affiliate, der vierstellige Einnahmen im Monat erzielt, Screenshots vorlegen muss, die seine Arbeit dokumentieren. Nicht nur einfache Screenshots, sondern aussagekr&#228;ftige Screenshots. Alle Affiliates, die mehr als 1.000 Dollar verdient haben, m&#252;ssen ein webbasiertes Formular ausf&#252;llen, ein Fax oder Brief senden mit dem sie bescheinigen, keine Adware zu verwenden. Lasst es sie auf ein Blattpapier schreiben, dass sie keine Spyware oder Adware verwenden. Das sind keine komplizierten Vorg&#228;nge, auch wenn sie auf den ersten Blick &#252;bertrieben erscheinen m&#246;gen. Eine 29-Cent-Briefmarke hat noch niemanden, im Tausch f&#252;r eine 1.000-Dollar-Provisionszahlung in dem Monat, umgebracht.</p>
<p><strong>Jeff Molander:</strong> Na gut. Affiliate Manager – haltet eure Notizbl&#246;cke bereit &#8211; denn nun kommt der Teil, wo Ben ein paar Taktiken ausspuckt.</p>
<p><strong>Ben Edelman: </strong>Merchants k&#246;nnen einschl&#228;gige Diskussionsforen besuchen, wo sich andere Merchants &#252;ber das Problem unterhalten oder entsprechende Artikel studieren. Halten sie Ausschau nach Unregelm&#228;&#223;igkeiten beim Traffic. Gro&#223;e Steigerungen k&#246;nnen auf Spyware hindeuten, aber auch eine andere Ursache wie die Schaltung von Anzeigen in Suchmaschinen haben. Achten sie auf Traffic ohne HTTP-Referrer.<br />
Wie ist es m&#246;glich, dass jemand 1.000 Dollar Provison kassiert, wenn der Umsatz nur 20.000 Dollar betrug und es keine zum Thema passende Webseite gab? Wo kam der Traffic her? Wenn es nicht von einer Webseite kam, kam es vielleicht von einer E-Mail? Kam der Traffic durch Spyware? Es l&#228;uft etwas eindeutig falsch, wenn nie ein Referrer auftaucht. So etwas sollte immer untersucht werden.</p>
<p><strong>Jeff Molander: </strong>Affiliate Manager sollen also die Affiliates nach ihren Methoden fragen, die diese als ihr Gesch&#228;ftsgeheimnis betrachten und riskieren, dass die Beziehung darunter leidet. Kurz: Die geheime Quelle f&#252;r den Erfolg des Affiliate durchleuchten. Ist es realistisch, Affiliate Manager damit zu beauftragen?</p>
<p><strong>Ben Edelman:</strong> Nat&#252;rlich werden einige Affiliates diese Prozedur nicht m&#246;gen. Als Affiliate Manager w&#228;re das auch nicht die Strategie, die ich als erstes ausw&#228;hlen w&#252;rde. Andererseits w&#252;rde ich bei Affiliates, bei denen ich Bedenken wegen fehlender Referrer, einer unlogisch aussehenden Webseite und nicht dazu passenden Referrern h&#228;tte, anders handeln. Wenn etwas nicht zusammen passt, sollte man der Sache auf den Grund gehen, bevor man ihnen einen vierstelligen Scheck schickt. Meiner Meinung nach ist das viel Geld. Man sollte immer daran denken, dass man das Geld nicht zur&#252;ckholen kann, falls sich herausstellt, dass man betrogen worden ist. Man k&#246;nnte es vorher herausfinden, was sie machen. Wenn eine Partnerschaft so etwas nicht aush&#228;lt, wof&#252;r bekommen sie den vierstelligen Scheck jeden Monat? Das ist nicht gerade wenig Geld in meinen Augen.</p>
<p><strong>Jeff Molander:</strong> Ist es m&#246;glicherweise ein Teil des Problems wie Partnerprogramm-Netzwerke bezahlt werden? Ist gerade ein nur leistungsabh&#228;ngiges Modell die richtige Wahl, wenn es um Dokumentation, Aufzeichnung und Tracking geht? Ich habe Edelman gefragt, ob die Merchants nicht hier zu einem gewissen Grad den Fuchs das H&#252;hnerhaus bewachen lassen, gerade wenn man sich die Beweggr&#252;nde der Netzwerke anschaut.</p>
<p><strong>Ben Edelman:</strong> Es gibt hier zwei verschiedene Probleme. Das ist zum einem der Betrug der Affiliates durch die Merchants. Ein Merchant kann zum Beispiel weniger Sales verg&#252;ten als tats&#228;chlich gemacht wurden. Sie erz&#228;hlen dem Affiliate einfach nur von der H&#228;lfte seiner Sales. Sicher haben Sie uns tausend Leads geschickt, aber wir haben nur f&#252;nf Sales daraus realisieren k&#246;nnen, obwohl es eigentlich zehn waren. Oder sie geben nur 8.000 Dollar an, obwohl &#252;ber den Affiliate-Link Produkte im Wert von 15.000 Dollar verkauft wurden. Die Provision ist dann nat&#252;rlich doppelt falsch berechnet. Das ist f&#252;r die Affiliates nat&#252;rlich ein echtes Problem. Affiliates haben keine M&#246;glichkeit, das Problem beheben zu lassen, wie sollten sie es auch beweisen. Es w&#228;re eine einfache &#220;bung f&#252;r den Merchant, das Tracking-Pixel nur bei der H&#228;lfte der Aufrufe der Bestellseite einzublenden. Man kann also deutlich erkennen, dass Merchants in der Lage w&#228;ren Affiliates zu betr&#252;gen. Wenn dies das entscheidende Problem w&#228;re, macht die jetzige Regelung eine Menge Sinn, weil sie das Netzwerk damit beauftragt, die Interessen der Affiliates &#8211; bezahlt und nicht betrogen zu werden &#8211; gegen&#252;ber den Merchants zu vertreten.</p>
<p>Aber dieser Markt hat wie jeder eine andere Seite, die ebenfalls die M&#246;glichkeit f&#252;r Betrug bietet. Was ist, wenn die Affiliates diejenigen sind, die etwas B&#246;ses tun. Wir wissen, dass das Netzwerk die Interessen bei den Verhandlungen mit dem Merchant vertritt. Aber was ist mit den Interessen des Merchants gegen&#252;ber den Affiliates. Und genau hier liegt momentan das gro&#223;e Problem. Wir sehen ein finanzielles Interesse der Netzwerke bei den Ideen der verr&#252;ckten Affiliates mitzuspielen. Eines der konstruierten Beispiele mag sieben Regeln verletzen. Nichts desto trotz: Das Netzwerk verdient, wenn der Affiliate verdient und der Merchant „verliert“! Und so k&#246;nnte das Netzwerk, wenn es einer Sache auf den Grund geht, etwas langsamer sein als man gehofft hat.</p>
<p><strong>Jeff Molander:</strong> Es hat den Anschein, als wenn die Affiliates es geschafft h&#228;tten, den Merchants vorzugaukeln dass sie berechtigte Leads und Sales erhalten, auch wenn sie es nicht tun. Was kann man dagegen unternehmen? Kann das System repariert werden?</p>
<p><strong>Ben Edelman:</strong> Als Marktgestalter und &#214;konom schaue ich mir das ganze an und sage: Das ist ein Problem, dass wir tats&#228;chlich l&#246;sen k&#246;nnen. Wir k&#246;nnen es durch eine &#196;nderung der Vertr&#228;ge l&#246;sen. Wir m&#252;ssen Netzwerke f&#252;r beide Arten von Problemen verantwortlich machen. Bis jetzt machen die Netzwerke nur einen Verlust, wenn der Merchant die Affiliates betr&#252;gt, weil sie selbst nur dann Provision kassieren, wenn der Affiliate eine Provision erh&#228;lt.</p>
<p>Das Netzwerk sollte auch bezahlen und bestraft werden, wenn der Affiliate den Merchant betr&#252;gt. Was w&#252;rde das bedeuten? Man k&#246;nnte das System beispielhaft konstruieren und ich bin mir sicher, dass einige Merchants dar&#252;ber nachdenken w&#252;rden wollen. Wenn also einem Affiliate von irgendwem bewiesen werden kann, dass er den Merchant innerhalb der vorher festgeschriebenen Regeln betr&#252;gt, verliert das Netzwerk. Es muss den Merchant entsch&#228;digen. Das Netzwerk garantiert und steht mit seinem Namen f&#252;r die Ehrlichkeit, dass ethische Verhalten und die Einhaltung der entsprechenden Regeln durch seine Affiliates. Wenn man also einen Affiliate findet der tausend Dollar illegaler Provision kassiert hat und durch das Netzwerk bezahlt wurde, ist das Netzwerk verpflichtet, dem Merchant dieses Summe und seine Geb&#252;hren zu erstatten. Von dann kann sich das Netzwerk an den Affiliate halten, ob er in Missouri oder S&#252;dafrika sitzt, spielt dabei keine Rolle. Entweder man findet sie oder man findet sie nicht. Es w&#228;re das Problem des Netzwerks, nicht das des Merchants. Das w&#228;re der richtige Schritt, um die sehr hohen Geb&#252;hren von 30 % zu rechtfertigen. Man muss etwas tun. Wir erh&#246;hen den Wert f&#252;r den Merchant, indem wir versichern, garantieren und unseren Namen drunter setzen, dass es sich um vern&#252;nftigen Traffic handelt.</p>
<p><strong>Jeff Molander: </strong>An diesem Punkt, glaubt Edelman, besteht Hoffnung f&#252;r alle Merchants, die bereit sind die Folgen zu akzeptieren.<br />
<strong><br />
Ben Edelman:</strong> Wenn man Vertr&#228;ge wie in dem Beispiel oben h&#228;tte, w&#252;rde man ganz andere Versuche der Netzwerke sehen, den Betrug aufzudecken und zu kontrollieren. Das Netzwerk wird sich sehr ernsthaft der gr&#252;ndlichen Aufkl&#228;rung widmen. Man m&#252;sste nicht mehr 30 Tage warten oder 90 Tage Bearbeitungszeit akzeptieren. Man gibt ihnen eine Chance, ihr Problem in den Griff zu bekommen. Wir w&#252;rden Netzwerke erleben, die sich stark machen gegen Spyware, Cookie Stuffing oder Tippfehlerfarmen, eigentlich jede Art von Betrug. Werden die Netzwerke das umsetzen? Momentan fehlen ihnen die Gr&#252;nde, an sich zu arbeiten. Sie sagen lieber, solch ein Aufwand sei verr&#252;ckt. Wir w&#252;rden bei so etwas nie mitspielen. Andererseits k&#246;nnte sich das Bild bei wachsender Konkurrenz durch neue Netzwerke &#228;ndern. Wenn es sechs gro&#223;e Netzwerke geben w&#252;rde und nicht nur zwei oder drei, kann man davon ausgehen, dass solche Garantien kommen oder der Preis deutlich sinkt, damit Netzwerke ihr Geld nicht Hals &#252;ber Kopf verdienen, obwohl sie nicht viel mehr als nichts daf&#252;r tun. Ich glaube, dass es Platz f&#252;r die Hoffnung auf Besserung in den n&#228;chsten Jahren gibt.</p>
<p>Audio-Version des Interviews auf Affiliate-Radio.de&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de/2006/08/10/interview-jeff-molander-und-ben-edelman-zu-adware-und-180solutions/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Interview: Joachim Graf zu Web 2.0 und Web 3.0</title>
		<link>http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de/2006/05/30/interview-joachim-graf-zu-web-20-und-web-30/</link>
		<comments>http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de/2006/05/30/interview-joachim-graf-zu-web-20-und-web-30/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 May 2006 17:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Windfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview mit Affiliate]]></category>
		<category><![CDATA[Affiliate-Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Joachim Graf]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Web 3.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://affiliate-interviews.de/blog/?p=198</guid>
		<description><![CDATA[Joachim Graf und Karsten Windfelder beim Online Marketing Forum in M&#252;nchen Beim Online-Marketing-Forum in M&#252;nchen habe ich Joachim Graf getroffen. Er ist Trendforscher im Online-Marketing-Bereich. Aus dem Vortrag von Joachim Graf zu Web 3.0… Karsten Windfelder: Joachim Graf, Sie haben einen hochinteressanten Vortrag &#252;ber ihre Prognosen f&#252;r ein Web 3.0 gehalten. Beschreiben Sie doch bitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.100partnerprogramme.de/uploads/pics/graf.jpg" alt="" /></p>
<p><em>Joachim Graf und Karsten Windfelder beim Online Marketing Forum in M&#252;nchen<br />
</em><br />
Beim Online-Marketing-Forum in M&#252;nchen habe ich Joachim Graf getroffen. Er ist Trendforscher im Online-Marketing-Bereich.<br />
Aus dem Vortrag von <a href="http://www.100partnerprogramme.de/home/news/news-detail-single/article/joachim-graf-was-kommt-nach-web-2-0-web-3-0.html">Joachim Graf zu Web 3.0</a>…</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Joachim Graf, Sie haben einen hochinteressanten Vortrag &#252;ber ihre Prognosen f&#252;r ein Web 3.0 gehalten. Beschreiben Sie doch bitte kurz ihre T&#228;tigkeit als Trendforscher.</em></p>
<p><strong>Joachim Graf: </strong>Also wir, der HighText Verlag mit unserem Portal ibusiness.de, machen seit 1991 Trendscouting f&#252;r interaktive M&#228;rkte. Das hei&#223;t, dass wir Leuten, die in interaktiven Medien wie Internet, E-Learning, interaktives Fernsehen usw. Geld verdienen, sagen wo in drei oder f&#252;nf Jahren M&#228;rkte sein werden und wo sich neue Sachen entwickeln.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Was sind jetzt so die wesentlichen Thesen? Wie sehen sie ein ver&#228;ndertes Internet, ein Web 3.0? </em></p>
<p>Joachim Graf: Web 3.0 ist im Prinzip die konsequente Weiterentwicklung von Web 2.0. Der Kernpunkt von Web 2.0 ist die R&#252;ckgabe der Kommunikation an den Nutzer. Web 3.0 ist die Stufe dar&#252;ber hinaus, was vor allem jetzt im Marketing diskutiert wird. Es geht um usergenerated Content, Social Software, solche Dinge. Web 3.0 ist die Ver&#228;nderung des gesamten Produktionsablaufes von der Produktentwicklung &#252;ber die Fertigung bis zu den Pre-Sales, Sales und After-Sales. Bei Web 3.0 wandert dieser ganze Prozess ins Internet.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Auf dem Weg zu einem echten One-To-One-Marketing sozusagen? Kann man das vergleichen?</em></p>
<p>Joachim Graf: Ja, One-To-One-Marketing ist ein ganz wichtiger Begriff. Aber es f&#228;ngt an mit Open Innovation, also Produktentwicklung mit Hilfe der Nutzer im Dialog. In der Beziehung mit meinen Kunden die neuen Produkte entwickeln. Das bedeutet Mass Customization, was hei&#223;t, dass man aus einem Standardprodukt ein Individualprodukt macht. Das ist die Entwicklung vom klassischen Shop &#252;ber Shops wie Spreadshirt hin zu Shops, wo ich mir im Prinzip ein beliebiges Produkt so schneidern kann, so wie ich es haben m&#246;chte. &#220;ber Eins-zu-Eins-Marketing, &#252;ber die Frage wie ein ganzen Unternehmen mit dem Kunden kommuniziert, also wie mache ich s&#228;mtliche Mitarbeiter in meinem Unternehmen, die meinetwegen im Bereich After Sales sitzen, kommunikationsf&#228;hig bis hin zur Evangelisierung: Wie schaffe ich es, dass aus meinen Kunden Botschafter f&#252;r meine Produkte werden.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder: </strong>Gibt es Ma&#223;nahmen, die ein Webseitenbetreiber heute schon ergreifen kann, um darauf vorbereitet zu sein? Das ist ja eigentlich ein Prozess, der langsam stattfindet.</em></p>
<p><strong>Joachim Graf: </strong>Es gibt nat&#252;rlich Ma&#223;nahmen. Es gibt alles das, was eine Webseite lebendig macht und wo ich in der Lage bin, aus einem Dialog eine Kommunikation zu machen. Wo ich also nicht nur die Ansprache habe, sondern wo ich versuche, dass was den Kunden umtreibt mir mitzuteilen. Entweder &#252;ber direkte Methoden wie Foren und Blogs, aber auch auf einer Webseite direkt den Weg des Kunden zu verfolgen und ihm entsprechende Dialogm&#246;glichkeiten anzubieten. Das kann zum Beispiel so sein: Jemand kommt auf eine Webseite. Ich tracke mit, was er tut. Das machen die meisten ja jetzt schon. Jetzt stelle ich fest, dass er offensichtlich ein Handy auf dieser Webseite sucht. Ich verkaufe Handys und er hat jetzt irgendwie f&#252;nf Ger&#228;te gesucht und er wei&#223; immer noch nicht weiter. Jetzt mache ich ihm ein Angebot: Du hast da ein Problem, kann ich dir helfen? Klick auf den Button und dich ruft jemand an. Solche Methoden sind ja heute technisch schon machbar.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Sie sagen technisch. Es muss also mit einer Software sein und es k&#246;nnen nicht Menschen da sitzen, die die ganzen User bearbeiten, die rein kommen?</em></p>
<p><strong>Joachim Graf:</strong> Das h&#228;ngt vom Produkt ab. Die Beate Uhse AG hat vor einigen Jahren mal so etwas versucht. Die hat ein Callcenter eingesetzt und damals auf jeder Webseite angeboten, dass wenn man ein Problem hatte einfach nur einen Button klicken musste, um an einen Mitarbeiter weitergeleitet zu werden. Die Mitarbeiter dort wurden sogar mit Video zugeschaltet und betreuten dann die Kunden. Halte ich f&#252;r einen h&#252;bschen Ansatz. Man kann es heute, einfach weil die Software auch weiter ist, genauer machen. N&#228;mlich dann, wenn ich eine Software habe, die in der Lage ist das zu tracken. Dann jemanden, entweder in Sales oder im Marketing oder, von mir aus in der Personalabteilung draufzusetzen und zu sagen, hier hast du ein Problem. Soll dich jemand anrufen?</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder: </strong>Haben sie eben „Video“ gesagt bei Beate Uhse? Das stelle ich mir sehr lustig vor.</em></p>
<p><strong>Joachim Graf:</strong> Das war so. Das war ein kleines Video. Das waren ganz normale Callcenter-Mitarbeiter, die wurden eingeblendet. Damals alle f&#252;nf Sekunden ein Bild von einer Webcam, damit ich auch sah das sich wirklich ein Mitarbeiter und keine Maschine um mich k&#252;mmert. Ganz spannender Ansatz. Also gerade in dieser Erotikbranche. Da sollte man sowieso immer drauf achten, weil die ja, gerade was die Technik angeht, immer zwei bis drei Jahre voraus sind im Vergleich zum gesamten Internet.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Haben sie den Affiliate Marketing-Markt mal beobachtet? Wie wird er sich in Deutschland entwickeln?</em></p>
<p><strong>Joachim Graf:</strong> Ich denke, dass der Affiliate-Markt in den n&#228;chsten Jahren auch noch weiter wachsen wird. Ich bef&#252;rchte allerdings, dass der nicht reichen wird, weil es beim Affiliate Marketing einen gewissen Grenznutzen gibt. Das hei&#223;t, dass wenn Sie auf jeder Webseite irgendwie 2.000 Buttons haben, die Sie dann freundlich anblinken, dann wird der Nutzer das irgendwann ausblenden. Das Affiliate Marketing muss langfristig auch intelligenter werden. Das halte ich f&#252;r ganz wichtig und ich glaube auch, dass der Trend Abverkauf oder Branding um den dritten entscheidenden Bereich „Beziehungsmarketing“ erg&#228;nzt wird. Ich schaue, was will eigentlich ein Nutzer und was biete ich ihm eigentlich an. Das Thema „langfristige Kundenbeziehungen aufbauen“ kommt mir beim Affiliate Marketing noch ein wenig zu kurz und da m&#252;ssen sich auch Leute, die solche Affiliate-Marketing-Programme anbieten, &#252;berlegen, in welche Richtung die Reise geht.<br />
<em><br />
<strong>Karsten Windfelder:</strong> Auf jeden Fall also statt Banner- besser Textwerbung und statt Textwerbung eingebettete Werbung in echte Inhalte, die dem Nutzer etwas bringen.</em></p>
<p><strong>Joachim Graf: </strong>Richtig. Also ich vermute, dass Affiliate Marketing langfristig immer nutzwertiger wird. Ich will ja kein Produkt kaufen, sondern eine L&#246;sung f&#252;r mein Problem. Jeder Kunde will eine L&#246;sung f&#252;r ein Problem. Das hei&#223;t, wenn ich in der Lage eine L&#246;sung anzubieten, wie auch immer die aussieht, dann baue ich eine Beziehung zu diesem Kunden auf. Beim Affiliate Marketing m&#252;ssen ja immer zwei Leute gl&#252;cklich werden. Einmal der, der das Affiliate Programm macht und die Webseite, die es anbietet. Mein Problem ist es, dass je spezifischer die Angebote werden, umso spezifischer m&#252;ssen auch die Webangebote sein und da ist halt die Frage, ob die Affiliates langfristig noch genug profitieren, damit sie weiter gl&#252;cklich mit den Affiliate Programmen sind. Da habe ich so meine leisen Zweifel. Also f&#252;r die Leute, die sozusagen in der Branche stecken ist es immer okay. Das hei&#223;t, wenn ich drei Prozent pro Sale zahle, dann ist es mir v&#246;llig egal, was sich da tut. Auf der anderen Seite gucke ich nat&#252;rlich sehr genau darauf, was ist eigentlich mein TKP. Egal wie man die Kiste hinten nennt, also ob das per Klick, per Order oder was auch immer ist. Das wird eher schwieriger und je spezifischer oder besser die Webseiten sind, umso schwieriger wird auch dieses Affiliate Gesch&#228;ft. Und da hab ich auch noch nicht so die wirkliche L&#246;sung, aber das muss man langfristig beobachten.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Sehr interessant. Vielen Dank f&#252;r das Gespr&#228;ch.</em></p>
<p>Audio-Version des Interviews auf Affiliate-Radio.de&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de/2006/05/30/interview-joachim-graf-zu-web-20-und-web-30/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Interview: Danny Sullivan &#252;ber Google und Suchmaschinenoptimierung</title>
		<link>http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de/2006/04/10/interview-danny-sullivan-ueber-google-und-suchmaschinenoptimierung/</link>
		<comments>http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de/2006/04/10/interview-danny-sullivan-ueber-google-und-suchmaschinenoptimierung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Apr 2006 17:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Windfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Als Affiliate erfolgreich]]></category>
		<category><![CDATA[Interview mit Affiliate]]></category>
		<category><![CDATA[Affiliate-Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Danny Sullivan]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://affiliate-interviews.de/blog/?p=200</guid>
		<description><![CDATA[Danny Sullivan, Suchmaschinenexperte (rechts) und Karsten Windfelder auf der SES 2006 Danny Sullivan spricht u. a. &#252;ber: Was wird sich 2006 bei den Suchmaschinen &#228;ndern und wie k&#246;nnen Suchmaschinenoptimierer darauf reagieren? Was ist das besondere am deutschen Suchmaschinenmarkt? Was ist der wichtigste Tipp f&#252;r einen Affiliate? Hier die sinngem&#228;&#223;e deutsche &#220;bersetzung: affiliate-radio.de: Danny, wie lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.100partnerprogramme.de/forum/attachments/suchmaschinenoptimierung-seo/68-interview-mit-danny-sullivan-danny.jpg?d=1143710189" alt="" /></p>
<p><em>Danny Sullivan, Suchmaschinenexperte (rechts) und Karsten Windfelder auf der <a href="http://www.searchenginestrategies.de/" target="_blank">SES 2006<br />
</a></em><br />
Danny Sullivan spricht u. a. &#252;ber:</p>
<ul>
<li>Was wird sich 2006 bei den Suchmaschinen &#228;ndern und wie k&#246;nnen Suchmaschinenoptimierer darauf reagieren?</li>
<li>Was ist das besondere am deutschen Suchmaschinenmarkt?</li>
<li>Was ist der wichtigste Tipp f&#252;r einen Affiliate?</li>
</ul>
<p>Hier die sinngem&#228;&#223;e deutsche &#220;bersetzung:</p>
<p><em><strong>affiliate-radio.de:</strong> Danny, wie lange bist du schon im Suchmaschinengesch&#228;ft?</em></p>
<p><strong>Danny Sullivan:</strong> Schon zehn Jahre. Ich habe 1996 damit begonnen zu erforschen, wie Suchmaschinen arbeiten. Dann habe ich Informationen ver&#246;ffentlicht, weil niemand verstanden hat, wie sie arbeiten.</p>
<p><em><strong>affiliate-Radio.de:</strong> Zehn Jahre sind eine lange Zeit im Internet…</em></p>
<p><strong>Danny Sullivan:</strong> … ja, das entspricht etwa 70 Internetjahren.</p>
<p><em><strong>affiliate-radio.de:</strong> Was wird sich 2006 bei den Suchmaschinen &#228;ndern und wie k&#246;nnen Suchmaschinenoptimierer darauf reagieren?</em></p>
<p><strong>Danny Sullivan:</strong> Wie ich heute in meiner Pr&#228;sentation erl&#228;utert habe: Die vertikalen Suchmaschinen [Anmerkung: Suchmaschinen, die nicht das Internet in seiner gesamten Breite absuchen, sondern nur ein bestimmtest Themengebiet oder eine lokale Suche in der Region] werden eine gro&#223;e Bedeutung bekommen. SEOs m&#252;ssen verstehen lernen, wo die lokalen Suchergebnisse, die News- und Shopping-Suchergebisse herkommen. Sie m&#252;ssen M&#246;glichkeiten finden, ihren Content dort listen zu lassen. Und sie m&#252;ssen lernen, ihre Seiten so zu optimieren, um in den Top-Positionen dieser vertikalen Suchen zu erscheinen. Ich denke, dass dies gerade viel wichtiger ist, als sich auf eine Top-Listung bei Google zu konzentrieren. Nat&#252;rlich ist Websearch noch wichtig, aber die Zukunft geh&#246;rt den vertikalen Suchmaschinen.</p>
<p>Im Anzeigenbereich wird es immer wichtiger, Konversionen zu messen. Man muss messen, welche Sales durch die Anzeigen zustande kommen. Nicht nur online, sondern auch offline, weil viele Sales erst offline entstehen. Und wenn man diese Sales nicht exakt erfasst, wird nicht klar, wie viel man f&#252;r die Anzeigen ausgeben darf. Man wird mehr ausgeben m&#252;ssen, wenn einem die Wettbewerber bei der Messung voraus sind.</p>
<p><em><strong>affiliate-radio.de:</strong> Du arbeitest in den USA, beobachtest du auch den deutschen Markt? Und was ist das besondere am deutschen Suchmaschinenmarkt?</em></p>
<p><strong>Danny Sullivan:</strong> Den deutschen Suchmaschinenmarkt beobachte ich nicht in seiner Tiefe. Aber der gr&#246;&#223;te Unterschied ist, dass Google hier so dominant ist. Google hat einen Marktanteil von 80 % und wenn man T-Mobile [Danny meint T-Online] und AOL dazuz&#228;hlt, sind es sogar &#252;ber 90 %. In den USA hat Google einen Marktanteil von 40 %. Dort gibt es viel mehr Abwechslung, viel mehr Optionen, Yahoo ist mit &#252;ber 20 % sehr stark, MSN liegt bei ca. 15 %, AOL bei 6 %. Die Situation ist in den USA ges&#252;nder, die Konsumenten haben mehr Optionen und auch die Anzeigenkunden haben die M&#246;glichkeit, die Suchmaschinen auszuspielen. Da kann keiner sagen „So machen wir es – Ihr k&#246;nnt die Anzeigen buchen oder ihr lasst es bleiben“.</p>
<p><em><strong>affiliate-radio.de:</strong> Danny, deine Website searchenginewatch.com hat einen PageRank von 8, was bedeutet dir das?</em></p>
<p><strong>Danny Sullivan:</strong> Oh, ist es 8? Das bedeutet, dass ich gute Arbeit geleistet habe <img class="wp-smiley" src="http://www.affiliate-radio.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":-)" /> Ich tendiere nicht dazu, mir &#252;ber die H&#246;he des PageRank viele Gedanken zu machen. Die Leute k&#252;mmern sich da viel zu viel drum. Ich k&#252;mmere mich um Traffic, der zu meiner Website f&#252;hrt. Wie schaffe ich es, gen&#252;gend Leute auf meine Seite zu bringen? Als wir unsere Foren gestartet hatten, hatten sie einen PR von 2 oder 3. Mir war wichtig, dass die Foren gut bei den Besuchern ankommen und ich denke, der PageRank wird folgen, aber es ist mir nicht wirklich wichtig.</p>
<p><em><strong>affiliate-radio.de: </strong>Was ist der wichtigste Tipp f&#252;r einen Affiliate?</em></p>
<p><strong>Danny Sullivan:</strong> Das ist schwer, weil ich mich nicht viel mit Affiliate Marketing besch&#228;ftige. Ich denke, der vielleicht wichtigste Tipp ist zu verstehen, wie die Beziehungen zu den Menschen sind, mit denen du arbeitest [Anmerkung: also die Zusammenarbeit mit den Merchants]. Versuche, deren Unterst&#252;tzung zu bekommen und sicher zu stellen, dass sie nicht mit dir in Wettbewerb treten. &#220;berzeuge sie, dass es besser ist, dich nach vorne zu bringen, anstatt selbst im Markt aufzutreten und dich zu bremsen. Wenn du eine Website mit starkem Content betreibst, eine Website, die f&#252;r echte Inhalte bekannt ist, die nicht nur verkaufen will, wird sich das langfristig f&#252;r dich auszahlen. Besonders wenn man betrachtet, dass die Suchmaschinen immer wieder ihre Algorithmen &#228;ndern werden.</p>
<p><em><strong>affiliate-radio.de:</strong> Danny, vielen Dank f&#252;r das Gespr&#228;ch.</em></p>
<p><strong>Danny Sullivan: </strong>Dankesch&#246;n.</p>
<p>Audio-Version des Interviews auf Affiliate-Radio.de&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de/2006/04/10/interview-danny-sullivan-ueber-google-und-suchmaschinenoptimierung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Interview: Alan Webb &#252;ber Suchmaschinenoptimierung f&#252;r Affiliates</title>
		<link>http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de/2006/04/03/interview-alan-webb-ueber-suchmaschinenoptimierung-fuer-affiliates/</link>
		<comments>http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de/2006/04/03/interview-alan-webb-ueber-suchmaschinenoptimierung-fuer-affiliates/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2006 17:46:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Windfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Als Affiliate erfolgreich]]></category>
		<category><![CDATA[Interview mit Affiliate]]></category>
		<category><![CDATA[Affiliate-Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Webb]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://affiliate-interviews.de/blog/?p=203</guid>
		<description><![CDATA[Alan Webb, Suchmaschinenexperte und Karsten Windfelder, affiliate-radio.de Alan Webb spricht u. a. &#252;ber: Was ist derzeit wichtig bei der On-Page-Optimierung? Warum externe Links und die Domainpopularit&#228;t noch wichtiger sind… Worauf man beim Linkkauf achten sollte… Textversion: Die SES 2006 ist die f&#252;hrende Konferenz f&#252;r Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing. Dort habe ich auch mit Alan Webb gesprochen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.100partnerprogramme.de/forum/attachment.php?attachmentid=69&amp;d=1143748476" alt="" /></p>
<p><em>Alan Webb, Suchmaschinenexperte und Karsten Windfelder, affiliate-radio.de</em></p>
<p>Alan Webb spricht u. a. &#252;ber:</p>
<ul>
<li>Was ist derzeit wichtig bei der On-Page-Optimierung?</li>
<li>Warum externe Links und die Domainpopularit&#228;t noch wichtiger sind…</li>
<li>Worauf man beim Linkkauf achten sollte…</li>
</ul>
<p><!--adsense--></p>
<p><strong>Textversion:</strong></p>
<p>Die SES 2006 ist die f&#252;hrende Konferenz f&#252;r Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing. Dort habe ich auch mit Alan Webb gesprochen. Alan betreibt die Seite www.abakus-internet-marketing.de und verr&#228;t uns, worauf es bei der Optimierung der Webseite f&#252;r Suchmaschinen heutzutage ankommt.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Alan, vielleicht stellst du dich kurz vor und erz&#228;hlst mal, wie lange du schon f&#252;r Suchmaschinenoptimierung t&#228;tig bist.</em></p>
<p><strong>Alan Webb:</strong> Ja, gerne. Ich bin seit ungef&#228;hr sechs Jahren im Bereich Vermarktung t&#228;tig. Es hat alles mit einer Hobby-Webseite angefangen. Dann habe ich mich gefragt: Warum habe ich nur zwei Besucher pro Tag? Wir reden von der Zeit, als Google noch nicht geboren war. Es gab damals nur Altavista und Yahoo und eine Seite, wo man sich &#252;ber das Thema informieren konnte: www.searchenginewatch.com. Dort habe ich alles gelesen, um es auf meiner Hobbyseite umzusetzen. Damit kam ich von Platz 200 auf Platz 30, hatte aber immer noch nur zwei Besucher, weil keiner sich mehr als die ersten zehn bis 20 Ergebnisse anschaut. Daraufhin habe ich selbst Strategien entwickelt und diese mit Suchbegriffen in verschiedenen Positionen und Meta-Tags „keywords“ und „description“getestet.</p>
<p>Das Problem war damals, dass wenn man eine &#196;nderung vorgenommen hat, musste man mindestens einen Monat warten, bis man die Ergebnisse gesehen hat. Es gibt nat&#252;rlich auch noch externe Faktoren, was zum Beispiel andere Seiten in der Zeit machen. Das hat nat&#252;rlich alles sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Dazu kam noch die Recherche in englischsprachigen Foren. Die ganze Thematik hat mich irgendwie gereizt und ich habe daran weiter gearbeitet. Mein erstes Projekt war f&#252;r eine Immobilienfirma aus Hannover. F&#252;r die habe ich die Seite entwickelt und sie f&#252;r die Keyword-Kombination „Immobilien Hannover“ ganz nach oben gebracht. Nebenbei war ich noch in einer Kommunikationsfirma, wo ich Marketing Manager war. In 2002 habe ich angefangen, mich mit der Optimierung selbstst&#228;ndig zu machen. Der Bereich ist immer noch sehr interessant, sonst w&#252;rde ich es nicht mehr machen. Es ist einfach ein Kick, wie das ganze funktioniert. Google und Co. machen ein gro&#223;es Geheimnis daraus, wie der ganze Algorithmus funktioniert. Das einzige was man machen kann, ist nat&#252;rlich selbst testen, Foren lesen und genau feststellen, um was es geht. Wieso ist eine Seite weiter oben als die andere?</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Man kann ja auch die Mitbewerber beobachten. Wenn ich unter einem bestimmten Suchbegriff auf die erste Seite m&#246;chte, kann ich ja schauen wer auf den ersten f&#252;nf oder zehn Positionen ist und wie er seine Seite aufbaut.</em></p>
<p><!--adsense--></p>
<p><strong>Alan Webb:</strong> Na klar. Das hat viel damit zu tun, die Mitbewerber zu analysieren. Die Seiten die top sind, sind nat&#252;rlich sehr wichtig. Es geht heute nicht mehr so sehr darum, was auf der Seite ist sondern um so genannte Offpage-Kriterien. Wo sind die Seiten verlinkt? Wie sind die Seiten verlinkt? Das muss man nat&#252;rlich tief analysieren. Man sollte keine Linkabfrage in Google machen, weil sie nur einen sehr kleinen Ausschnitt von den Links zeigt, die tats&#228;chlich gewertet sind. Man sollte Yahoo nutzen mit der Linkdomain-Abfrage und dann nicht nur gucken, welche Seiten verlinken, sondern auch von wo auf der Seite verlinkt wird. Im Fu&#223;bereich oder woanders? Also man muss wirklich viel Zeit investieren, um die ganzen Mitbewerber tief zu analysieren. Warum sind die oben und ich nicht?</p>
<p>Bei mir ist es jetzt genauso. Ich bin Platz 1 f&#252;r Internetmarketing, Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing, usw. Ich war aber nicht immer Platz 1. Als ich angefangen habe, war ich vielleicht in den Top-50. Ich hab nat&#252;rlich recherchiert bei den Seiten, die oben waren und versucht, es besser zu machen.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Kann man sagen, dass die Verlinkungstechniken jetzt das gro&#223;e Thema sind und auch in Zukunft sein werden? Weil es einfach ein faires Bewertungssystem sein soll laut Google?</em></p>
<p><strong>Alan Webb:</strong> Absolut. Google sagt das so. F&#252;r Google ist das momentan wichtiger als das, was auf der Seite steht. Tipp mal „failure“ in die Suche ein und es ist die George Bush-Seite auf Platz 1, obwohl das Wort nicht einmal auf der Seite vorkommt. Nur durch die Links und die Anker-Texte. Die Links sind sehr, sehr wichtig. Das ist das A und O bei Google, aber bei MSN und Yahoo ist es etwas anders. Die sind viel mehr daran interessiert, was auf der Seite ist, also die Keywords, usw. Google ist momentan wirklich auf die Links fokussiert. Da sind aber auch die meisten Spam-Filter. Man sieht immer noch, wie bei BMW, dass Doorway-Pages gefunden werden oder man sieht nat&#252;rlich den wei&#223;en Text auf wei&#223;em Hintergrund. Wo sich Google wirklich drum k&#252;mmert, in letzter Zeit, ist den Link-Spam zu entdecken. Zum Beispiel von Link-Netzwerken, Link-Farmen und “freefor all“-Seiten, wo man sich anmelden kann und sofort einen Link erh&#228;lt. Die sind wirklich aktiv geworden in diesem Bereich, weil das ein Hauptbestandteil ihres Algorithmus ist.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder: </strong>Du hattest in deinem Vortrag sehr viele Tipps zu Link-Technologien und zur Verlinkung gegeben. Du sagtest, dass auch der Link-Kauf dazugeh&#246;rt, hattest aber in deinem Vortrag nicht so viel Zeit, genauer darauf einzugehen. Kann es da auch Nachteile geben, wenn Google merkt, dass es Seiten mit hohem PageRank gibt, die Links verkaufen?</em></p>
<p><strong>Alan Webb: </strong>F&#252;r die, die verlinken nicht. Die Links werden einfach nicht gewertet. Google sieht es nicht gerne, wenn Links verkauft werden. Aber Fakt ist, dass die Top-10, besonders bei Shops, wo man nicht so viel mit Content arbeiten kann, Links kaufen. Die kaufen Links von Seiten, die nicht unbedingt vermarktet sind von diversen anderen Seiten. Die Sache ist nat&#252;rlich, dass viele Links besser bewertet sind als andere. Es h&#228;ngt immer davon ab, wo man einen Link kauft. Es gibt ungef&#228;hr f&#252;nf, sechs Sachen, auf die man achten sollte, wenn man einen Link kauft. Man sollte nicht nur auf den PageRank gucken. F&#252;r mich ist der PageRank eigentlich egal, wenn die Seite eine gute Domainqualit&#228;t hat und die noch nicht 50.000 ausgehende Links auf der Seite haben, ist das nat&#252;rlich ein potentieller Kandidat um einen Link zu kaufen.</p>
<p>Aber ich w&#252;rde nicht einfach einen Link kaufen, der im Fu&#223;bereich oder der Navigation ist. Ich w&#252;rde versuchen, einen so genannten Context-Link zu bekommen, wobei der Link ein Teil eines Artikels ist. Also ein Link mitten in einem Text, wobei nat&#252;rlich der Linktext auch eine Rolle spielt. Ich w&#252;rde nicht immer die gleichen Linktexte und Seiten mit dem gleichen PageRank nehmen, sondern es verteilen. Ich w&#252;rde versuchen einen nat&#252;rlichen Linkaufbau zu imitieren, weil Google auff&#228;llt, ob es ein nat&#252;rliches Linkwachstum ist oder nicht. Es gibt bei Google viele kleine Fallen, die zwar nicht alle etwas mit Links zu tun haben, aber die es zu beachten gibt. Linkkauf ist ein Bereich in dem man aufpassen sollte.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder: </strong>Vor allem, weil man ja Geld daf&#252;r ausgibt. Da sollte es dann schon funktionieren.</em></p>
<p><strong>Alan Webb: </strong>Es macht nat&#252;rlich Sinn, Links auf Seiten zu haben, die thematisch passen. Man bekommt nat&#252;rlich auch normalen Traffic, wenn es relevant ist. Das ist auch die Richtung, in die Google geht. Ein thematisch zu meiner Seite passender Link ist mehr wert als andere. Man sollte sich also Links von Ressourcenseiten, Seiten mit &#228;hnlichen Themen und Infoseiten besorgen.</p>
<p>Viele Seiten haben es aber gar nicht n&#246;tig, Links zu kaufen. Viel einfacher, besser und g&#252;nstiger ist es, wenn man vern&#252;nftigen Content hat. Vern&#252;nftiger Content, einzigartiger Content, exklusiver Content und Content der einen Mehrwert f&#252;r den Nutzer bietet, wird automatisch verlinkt. Wir haben zum Beispiel eine Tool-Seite, einen Blog und ein Forum, die werden von Besuchern und, in manchen F&#228;llen, auch von Mitbewerbern verlinkt, weil sie dort etwas finden, was sie selber nicht haben.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder: </strong>Wie siehst du das, wenn Links direkt getauscht werden? Also B zu A und A wieder zur&#252;ck zu B. Kann es sein, dass Google das weniger bewertet, weil es irgendwo aus Gef&#228;lligkeit passiert sein kann?</em></p>
<p><strong>Alan Webb:</strong> Ich denke schon. Ich denke, dass direkter Linktausch nicht so bewertet wird wie einfache Links. Also wenn Google sieht, dass eine Seite auf die andere Link und umgekehrt, nimmt Google sicherlich an, dass sie versuchen sich gegenseitig hoch zu pushen. Der Linktausch bringt schon etwas, wobei das Problem ist: Wie viele externe Links sollten von einer Seite weggehen? Sollten auf einer Homepage im Fu&#223;bereich 50 externe Links rausgehen? Ich denke, dass das keiner gerne sehen m&#246;chte, vor allem in Hinblick auf Design und Usability. Viel besser sind meiner Meinung nach Einweg-Links.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Wenn ein Affiliate jetzt eine Seite aufbaut und heute damit beginnt, Geld verdienen zu wollen: Was kannst du ihm f&#252;r Tipps geben? Hat er &#252;berhaupt eine Chance bei Google auf die ersten Positionen zu kommen?</em></p>
<p><strong>Alan Webb: </strong>Ja, klar, jeder hat eine Chance. Aber einem neuem Affiliate w&#252;rde ich empfehlen, nicht mit einer neuen Domain anzufangen. Es ist besser, eine existierende Domain zu kaufen, weil die neue Domain sehr wahrscheinlich in einer Sandbox landen wird. F&#252;r neue Domains ist es wirklich schwer, besonders bei den so genannten Money Keywords. Bei diesen Keywords hat es eigentlich gar keinen Sinn. Es ist sehr selten, dass eine neue Domain innerhalb von drei Monaten ein Ranking bekommt, egal was man macht. Dabei spielt es keine Rolle wie man linkt oder was man auf die Seite stellt.</p>
<p>Also in erster Linie w&#252;rde ich sagen, wenn man ein Affiliate-Programm gefunden hat, benutze eine bereits existierende Domain, die schon sieben oder acht Monate alt ist und bei Google indexiert ist. Bei Affiliate-Programmen besteht h&#228;ufig das Problem darin, dass der Inhalt der gleiche ist wie bei vielen anderen Seiten, weil es eigentlich immer nur von einer Quelle kommt. Man sollte vermeiden, wegen „Duplicate Content“ abgestraft zu werden, indem man eigene redaktionelle Texte einf&#252;gt. Mindestens 60 % der einzelnen Seiten sollte andere Texte bereithalten als die anderen Affiliates, die einfach den Feed benutzen. Aber es ist f&#252;r Affiliates schwer geworden. Google hat sich im Aufsp&#252;ren von „Duplicate Content“ stark verbessert, um ihre Datenbanken nicht mit gleichen Texten zu f&#252;llen. Oben sind die Affiliates, die den originalen Content haben oder die meiste Power von den Links her. Die l&#246;st normalerweise keiner ab. Die klugen Affiliates produzieren Content, der nicht in irgendwelchen Duplikatfiltern landet.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Also &#8211; die Seite sollte ein gewisses Alter haben. Du hast gesagt, dass die eingehenden Links wichtig sind. Was ist jetzt auf der Seite selbst das wichtige? Der Seitentitel?</em></p>
<p><strong>Alan Webb:</strong> Absolut. Das Title-Tag ist wichtig. Wir beraten unsere Kunden immer dahingehend, dass der Hauptsuchbegriff vorne im Title-Tag stehen sollte. Nicht der Firmenname. Oft sieht man bei den Webseiten nur den Firmennamen, der kein Suchbegriff ist. Man muss begreifen, dass jede Unterseite ein potentieller Eingangspunkt f&#252;r eine Seite ist. Nicht jede Unterseite hat genau das gleiche Thema wie die anderen. Die haben alle irgendwie einen Fokus. Man sollte &#252;berlegen, was man im Title-Tag, der bei Google erscheint,<br />
passend zum Content eingibt. Im Title-Tag sollten maximal drei Suchbegriffe stehen, weil man sonst nicht die n&#246;tige Keyword-Dichte erreicht. Man sieht auch oft, dass der Title-Tag kilometerlang ist und mit 20 verschiedenen Suchbegriffen ist es nicht m&#246;glich, eine gute Keyword-Dichte auf der Seite zu erreichen. Die vielen Suchbegriffe verd&#252;nnen eher die Keywords. Maximal drei Suchbegriffe sollten ins Title-Tag. Bei umk&#228;mpften Keywords eher nur ein oder zwei Keywords fokussieren. Beim Homepage-optimieren kommt zuerst das Title-Tag und dann die Keyword-Dichte.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Gibt es einen speziellen Wert f&#252;r die Keyword-Dichte? Also 2 % oder 5 %?</em></p>
<p><strong>Alan Webb:</strong> Ich glaube nicht. Das war vielleicht einmal. Die Leute haben damals von 2, 3 oder 2,5 % geredet. Ich bin der Meinung, dass ein Keyword dreimal auf der Seite auftauchen sollte, dann reicht das. Ich w&#252;rde aber versuchen mir die Seite immer in drei Teile geteilt vorzustellen: Oben, Mitte und unten. Dann sollte das Keyword in allen drei Bereichen auftauchen, damit die ganze Seite dem Thema zugeordnet wird und nicht nur ein Bereich, zum Beispiel oben. Wenn man sich vorstellt wie Google denkt, dann ist es die gesamte Seite die das Thema behandelt und nicht nur der obere Bereich.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Das ist sehr interessant. Ich habe gerade vor kurzem gelesen, dass es sehr gut sei, wenn man das</em> <em>Keyword im oberen Bereich sehr h&#228;ufig verwendet.</em></p>
<p><strong>Alan Webb:</strong> Wir haben das bei unseren Tests nicht feststellen k&#246;nnen. Die &#220;berschrift ist immer noch etwas, was man benutzen sollte. Nicht unbedingt f&#252;r Google, aber f&#252;r Yahoo und MSN, die wohl H1, H2, etc. extra bewerten.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Und Fettdruck?</em></p>
<p><strong>Alan Webb:</strong> Ich bin der Meinung, dass Fettdruck und kursiv nichts bringen. Manchmal sieht man Seiten, die haben hunderte Keywords und jedes Mal ist es fett gedruckt. Das sieht einfach, auf deutsch, besch*** aus. Man sieht nur die Suchbegriffe im Text. Ein- oder zweimal ist okay, aber nicht jedes Mal.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Jetzt noch mal zum Seitentitel. Mal angenommen ich h&#228;tte ein Reiseportal und du sagtest im Seitentitel sollen drei Suchbegriffe stehen. Soll ich jetzt schreiben: „g&#252;nstig Fl&#252;ge Italien“ oder „Fl&#252;ge: Buchen Sie g&#252;nstig nach Italien.“, damit im Google-Suchergebnis auch wirklich ein sch&#246;ner Satz steht, den die Besucher nachher lieber anklicken als einfach drei aneinander gereihte Suchbegriffe?</em></p>
<p><strong>Alan Webb:</strong> Ja. Man erkennt normalerweise Spamseiten daran, dass die Meta-Description, also die Beschreibung aus lauter Suchbegriffen besteht. Das gleiche Muster sieht man dann auch beim Title-Tag. Wir empfehlen immer einen Satz zu verwenden, aber man kann auch die Suchbegriffe, getrennt mit Leerzeichen oder Bindestrich, schreiben und am Ende mit dem Firmennamen und einem kurzen Satz abschlie&#223;en. Das Title-Tag ist so wichtig, dass man es teilweise auch nur f&#252;r die Suchbegriffe verwenden sollte. Wenn man S&#228;tze schreibt sollte man nicht zu viele Worte zwischen die Suchbegriffe setzen. Ein Seitentitel sollte aus maximal sieben Worten bestehen. Man kann auch Traffic mit guten Seitentiteln bekommen.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder: </strong>Super spannend. Du bietest auch selbst Suchmaschinenoptimierung f&#252;r Kunden an?</em></p>
<p><strong>Alan Webb: </strong>Ja. Wir haben verschiedene Angebote. Zum Beispiel telefonische Beratung oder eine langfristige Betreuung, wobei wir dann eigentlich die Seite optimieren. Daf&#252;r brauchen wir nat&#252;rlich einen FTP-Zugang oder bekommen die Templates und lassen die Kunden es selbst durchf&#252;hren in Kombination mit einem vern&#252;nftigen Linkaufbau.<br />
Wir bieten auch Workshops an. Wir haben viele Firmen, die ihre eigenen Webteams haben und die wollen Know-how f&#252;r Suchmaschinenprojekte erwerben. Die Workshops sind gut besucht. Wir bieten auch allgemeine Seminare f&#252;r Webagenturen. Die Webagenturen achten meistens nur auf Usability und Design. Die guten Agenturen recherchieren nat&#252;rlich in Foren zum Thema SEO, wobei viele aber nicht die Erfahrung von einem SEO haben, f&#252;r den es das Tagesgesch&#228;ft ist.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Meistens muss es dann auch noch sehr schnell gehen und dann vergisst man die Optimierung.</em></p>
<p><strong>Alan Webb:</strong> Ganz genau. Wenn der Kunde sagt, dass er ein Flash-Design braucht und m&#246;chte gern, dass die Figuren singen und tanzen, dann machen die die Seite so. Die sagen einem nicht, dass Flash-Seiten sich schlechter indexieren lassen. Entweder ihnen fehlt es in dem Bereich an Wissen oder sie sagen es einfach nicht und respektieren die W&#252;nsche des Kunden. F&#252;r Werbeagenturen bieten wir ein allgemeines Seminar in dem die wichtigsten Grundlagen vermittelt werden. Wir haben auch eine Angebotsseite und sind eigentlich einer von wenigen, die in diesem Bereich transparent sind. Die Preise findet man auf unserer Webseite.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Und Garantien gibt es keine? Also es gibt ja Agenturen, die einem garantieren mit einem bestimmten Suchbegriff in die Top-10 zu kommen. Wenn ich euch jetzt elf Kunden bringe, k&#246;nnen diese nicht zum gleichen Keyword in die Top-10 kommen. Es gibt immer Grenzen.</em></p>
<p><strong>Alan Webb:</strong> Also wenn zum Beispiel jemand kommt der f&#252;r „Casino“ Top-10 sein m&#246;chte, dann kann ich das nat&#252;rlich nicht garantieren, weil ich nicht Google bin. F&#252;r wirklich umk&#228;mpfte Begriffe kann das, ehrlich gesagt, keine Firma garantieren. Man kann nur so viel machen, wie man mit der Technologie, dem Webdesign, der Webseite machen kann. Es ist f&#252;r einen Suchmaschinenoptimierer nicht m&#246;glich zu sagen „wir garantieren dir ihnen den ersten Platz f&#252;r Private Krankenversicherung“. Es passiert oft, dass Anbieter sagen, dass sie mit zehn Suchbegriffen die Top-10 erreichen. Aber sie sagen nicht, bei welcher Suchmaschine. Das ist dann Fireball oder MSN oder irgendwas anders. Und nicht nur das. Viele Suchmaschinenoptimierer w&#228;hlen die Suchbegriffe selbst aus und werden nat&#252;rlich die nehmen, die nicht so umk&#228;mpft sind oder aus drei, vier Worten bestehen oder irgendeinen Nischensuchbegriff.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Im Ergebnis ist der Kunde dann aber auch nicht zufrieden.</em></p>
<p><strong>Alan Webb:</strong> Ja, aber sie haben das geliefert, was vereinbart war. Die haben die zehn Suchbegriffe in den Top-10 bei Fireball. Die machen Geld damit. Ich finde das nicht seri&#246;s. Wenn ein Kunde sagt: „Private Krankenversicherung“, dann w&#252;rde ich ehrlich sein. Wenn ich denke, die Seite hat noch keine Popularit&#228;t, also die Links, dann w&#252;rde ich ihm sagen, dass das Monate dauern kann und dann gibt es keine Garantie. Eine Linkstruktur kann man nur langsam aufbauen. Sicherlich wird der Suchmaschinen-Traffic steigen.<br />
Ein anderes Beispiel: Wir hatten einen Kunden, der auf Platz 1 f&#252;r Immobilien sein wollte. Das war nur ein kleiner Immobilienmakler. Ich war ehrlich. Also eigentlich, wenn wir realistisch sind, dauert es ein oder zwei Jahre um genug Popularit&#228;t zu erreichen, um mit der Seite eine Chance auf Platz 1 zu haben. Es ist am Anfang besser, sich auf Keyword-Kombination wie „Immobilien Stadt“ oder weniger stark besetzte Keywords zu verlegen. Dadurch bekommt man zus&#228;tzlichen Traffic, aber nicht durch die fast aussichtlose Optimierung auf Immobilien, wo es Jahre dauern kann.<br />
Man muss erstmal die Seite analysieren und gucken, ob sie genug Domainpopularit&#228;t und Links f&#252;r bestimmte Suchbegriffe hat. Das ist ein weiterer Grund warum man keine Platzierung garantieren kann.</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Alan, tausend Dank. Wie k&#246;nnen die H&#246;rer von Affiliate Radio dich erreichen, wenn sie Fragen haben?</em></p>
<p><strong>Alan Webb:</strong> &#220;ber www.abakus-internet-marketing.de</p>
<p><em><strong>Karsten Windfelder:</strong> Eine Frage habe ich noch: „Alan Webb“, ist das ein K&#252;nstlername? Der passt so gut.</em></p>
<p><strong>Alan Webb:</strong> (lacht) Es ist tats&#228;chlich mein echter Name.</p>
<p>Audio-Version des Interviews auf Affiliate-Radio.de&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://affiliate-interviews.100partnerprogramme.de/2006/04/03/interview-alan-webb-ueber-suchmaschinenoptimierung-fuer-affiliates/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

